Patrick Viol

„Heimat shoppen“ gestaltet das Lebensumfeld vor Ort

Osterholz-Scharmbeck (pvio). Der Wirtschaftstreff Osterholz-Scharmbeck lädt am 11. und 12. September in die Kreisstadt zum „Heimat shoppen“ ein, um das Leben vor Ort attraktiv zu halten.

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Tüten, die darauf warten, gefüllt zu werden: Die Mitglieder des Wirtschaftstreffs Osterholz-Scharmbeck freuen sich schon auf den Besuch von überzeugten Heimatshoppern.

Tüten, die darauf warten, gefüllt zu werden: Die Mitglieder des Wirtschaftstreffs Osterholz-Scharmbeck freuen sich schon auf den Besuch von überzeugten Heimatshoppern.

Osterholz-Scharmbeck (pvio). Der Wirtschaftstreff Osterholz-Scharmbeck lädt am 11. und 12. September in die Kreisstadt zum „Heimat shoppen“ ein, um das Leben vor Ort attraktiv zu halten. Befragt man Konsument*innen nach ihrem Kaufverhalten, gestehen sie sich meist ein, wenig darüber nachgedacht zu haben, welche Bedeutung es für eine Kommune hat, wenn nicht mehr in Geschäften vor Ort eingekauft wird. Um den Käufer*innen ins Bewusstsein zu rufen, dass sie „durch ihren Einkauf vor Ort ihr eigenes Lebensumfeld selbst mitgestalten können“, haben sich die Mitglieder des Wirtschaftstreffs wieder dazu entschieden, zum „Heimat shoppen“ einzuladen. Wer lokal einkauft, gestaltet seine Heimatstadt über mehrere Wege gleichzeitig: durch die Gewerbesteuer, die Reduzierung der Umweltbelastung, durch die Verhinderung von unattraktivem Leerstand und den Erhalt von Arbeits- und Ausbildungsplätzen und nicht zuletzt durch die Ausweitung persönlicher Bekanntschaften, die man auch und gerade beim Shoppen vor Ort macht oder pflegt. Darüber hinaus unterstützt man mit seinem lokalen Einkaufsvergnügen die Kultur und das Vereinsleben vor Ort. Denn meist stecken hinter Gemeindefesten und aktiven Vereinen Einzelhändler*innen, die sie mitfinanzieren. Das heißt: Mit einem geschwächten Einzelhandel würde das Leben aus der Heimatstadt verschwinden. Lokaler Einkauf bedeutet also nicht nur persönliche und freundliche Beratung, sondern ein aktives Engagement für die Lebensqualität vor Ort. Wer also in einer aktiven, attraktiven und freundlichen Stadt leben möchte, der sollte am 11. und 12. September seine Heimatshopper-Tüte füllen. Das ist gerade in der Corona-Krise ein wichtiges Zeichen der lokalen Solidarität.


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