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Gorgonzola-Putengeschnetzeltes

Liebe Leserinnen und Leser, ich grüße Sie. Ich hoffe, Ihnen geht es gut. Leider bin ich letzten Sonntag bei der Arbeit positiv getestet worden. Nun wollte ich meinen Bewohnern schöne Ostern bereiten zum Abendbrot, dann so was. Hatte Ostertischkärtchen gebastelt und für jeden ein Ostergedicht ausgedruckt. Ich war fix und fertig. Nun geht alles seinen Gang, dass Schlimmste ist, ich darf nicht raus. Bis auf meinen Balkon und nicht weiter. Vier Tage habe ich noch vor mir.
Bevor ich vor Langeweile eingehe, habe ich ein kleines Rezept für Sie nachgekocht. Denn essen müssen wir. Uns hat es sehr gut geschmeckt. Einiges muss ich aber noch dazu sagen. Laut Rezept gehören da frische Feigen rein und große Muschelnudeln. Beides war nicht zu bekommen. Alternative zu den Nudeln habe ich Bandnudeln genommen und statt der Feigen Birne. Fangen wir an mit den Zutaten: 250 g große Muschelnudeln, 400 g Putengeschnetzeltes (natur), 2 Schalotten, 4 frische Feigen, 1/2 Bund Thymian, Salz, 1 EL Butterschmalz, 100 ml Geflügelfond aus dem Glas, 200 ml Sahne, 125 g Gorgonzola, Pfeffer, Abrieb und Saft von 1 Zitrone, 75 g grob gehackte Walnusskerne, 50 g Parmaschinken in Scheiben. Die Nudeln in Salzwasser bissfest garen. Schalotten würfeln, Feigen in Spalten schneiden, Thymianblättchen abzupfen. Geschnetzeltes in einer Pfanne mit Butterschmalz rundum scharf anbraten. Schalotten und Feigenspalten dazugeben, kurz andünsten. Mit Geflügelfond und Sahne ablöschen, kurz aufkochen. Gorgonzola in der Soße schmelzen lassen. Thymian und Nudeln hinein geben. Mit Salz, Pfeffer, Saft und Abrieb das Ganze abschmecken. Geschnetzeltes mit Walnüssen und Schinken anrichten. Es ist ein kurzes Rezept, schmeckt durch die Zitrone schön frisch. Ich koche es wieder, aber dann mit Feigen.
Nun ist Spargelzeit, Rhabarber gibt es auch frisch. Da muss ich mal schauen, was ich mache. Rhabarber hatten wir früher auch im Garten. Ab und zu haben meine Schwester und ich uns eine Stange genommen. Oje, war der sauer. Wenn ich nur dran denke, kribbelt es hinter den Ohren. Ich beneide die Leute, die einen Garten haben und noch alles selber anbauen. Würde ich genauso machen. Liebe Leserinnen und Leser, heute gibt es nur was Kurzes von mir. Ich muss ja sehen, dass ich wieder auf die Beine komme. Also, noch etwas erholen, bis ich wieder arbeiten darf. Ab Anfang Mai habe ich zwei Wochen Urlaub und Mitte Mai hat mein zweiter Enkel Konfirmation. Bis dahin muss ich wieder fit sein. Sie bleiben hoffentlich auch fit, ich sage an dieser Stelle tschüss. Bleiben Sie mir gesund und passen Sie auf sich auf.
Bis bald, Ihre Meike.


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