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Patrick Viol

Fridays For Future Gruppe im Landkreis gründet sich

Osterholz-Scharmbeck (eb). Der Klimawandel zählt für eine Vielzahl der Bevölkerung zur größten Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Blickt man auf die internationale Klimaschutzsolidarität, bekommt man jedoch schnell den Eindruck, dass Politik und Wirtschaft diese Gefahr nicht ausreichend ernst nehmen. Die USA befeuert mit ihrem Austritt aus dem Paris Agreement die Meinung der Klimaleugner und auch Deutschland zählt vor allem durch seinen hohen Anteil an Kohleenergie im Strommix zu den größten Klimasündern Europas. Diese Politik unserer industriell geprägten Vorgenerationen sehen viele junge Menschen der Folgegenerationen als großes Risiko. Deshalb schlossen sich in den vergangenen Wochen und Monaten tausende von Schülerinnen und Schülern der von Greta Thunberg initiierten Klimaschutzbewegung „Schulstreik fürs Klima“, in Deutschland „Fridays for future“, an. Aus dem Kreisgebiet Osterholz fuhren mehrere hundert Schüler gelegentlich jeden Freitag zu den Demonstrationen, meist nach Bremen. Die Bewegung vergrößerte sich aber so rasch, dass sich auch in kleinen ländlich kleinstädtisch geprägten Räumen wie Buxtehude, Verden oder Soltau, Fridays for Future Ortsgruppen etablierten. Auch in Osterholz soll es nun ein Forum geben für junge Umweltaktivisten. „Fridays for Future ist kein Forum für Schulschwänzer, wie Kritiker so gerne behaupten. „Wir nehmen das Thema Klimaschutz und Umweltbildung sehr ernst.“, so Frederik Burdorf, Übergangskoordinator der Ortsgruppe. Interessierte Schüler, Auszubildende, Studierende oder junge Menschen sind gerne eingeladen zu kommen. Anmeldung unter fff.ohz2019@gmail.com.


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