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Filmwelten

Das aktuelle Kinoprogramm vor Ort für den Monat August

Bild: Adobestock

Das Drama – Nochmal auf Anfang

Wenige Tage vor ihrer Hochzeit und Emma (Zendaya) und Charlie (Robert Pattinson) haben keinen Zweifel, dass sie füreinander bestimmt sind. Dann gesteht Emma bei einem Abendessen mit Freunden ein Geheimnis aus ihrer Vergangenheit, und die romantische Vorfreude ebbt abrupt ab. Stattdessen hat das Paar mit seiner ersten existenziellen Beziehungskrise zu tun. Regisseur Kristoffer Borgli, der zuvor Nicolas Cage in „Dream Scenario“ durch einen surrealen Albtraum schickte, unterläuft auch hier alle Genre-Erwartungen: Der Film beginnt als Hochzeitskomödie und nimmt mehr und mehr Züge eines Psychothrillers. Peter Bradshaw beschreibt den Film im Guardian als „contrived but amusing high-concept, high-anxiety movie“ – eine konstruierte, aber amüsante Geschichte unter hoher Anspannung.

Dienstag, den 6. Oktober, und Mittwoch, den 7. Oktober, jeweils um 20 Uhr in den Ritterhuder Lichtspielen.

Verflucht normal

Als John Davidson damit beginnt, unkontrolliert zu zucken, Grimassen zu schneiden und Obszönitäten von sich zu geben, erntet er Unverständnis und Spott. Erst Jahre später bekommt er die Diagnose: Tourette-Syndrom. Regisseur Kirk Jones erzählt in „Verflucht normal“ die auf realen Begebenheiten beruhende Geschichte Davidsons. Der reale John Davidson (hier gespielt von Robert Aramayo) wurde später zu einem der bekanntesten britischen Aktivisten für die Aufklärung über Tourette.

Dienstag, den 20. Oktober, und Mittwoch, den 21. Oktober, jeweils um 20 Uhr in den Ritterhuder Lichtspielen.

Die reichste Frau der Welt

Reichtum als Fassade: Im Mittelpunkt der Geschichte steht eine der wohlhabendsten Frauen der Welt (gespielt von Isabelle Huppert), deren Leben von Luxus, Einfluss und von wachsender Isolation geprägt ist. Das vorgeblich perfekte Leben ist bestimmt von Macht und Abhängigkeit. Und von einem nie aufhörenden Misstrauen. „Die reichste Frau der Welt“ ist ein vielschichtiges Porträt, das mit leiser Spannung arbeitet und seine nicht gerade sympathischen, aber sehr interessanten und aufschlussreichen Figuren ernst nimmt.

Dienstag, den 20. Oktober, und Mittwoch, den 21. Oktober, um 20 Uhr

Eiserne Wildnis – Heart of the Beast

Zwei Kriegsveteranen und ein Flugzeugabsturz, wobei einer der Veteranen vier Beine hat. James Belmont (Brad Pitt), ein ehemaliger Soldat der Special Forces, und sein früherer Militärhund Odin stranden in der Wildnis Alaskas. Ihr Weg zurück in die Zivilisation wird zur körperlichen Grenzerfahrung. David Ayer, der mit Pitt bereits „Herz aus Stahl“ drehte, konzentriert sich in seinem Survival-Thriller ganz auf diese ungewöhnliche Beziehung. Der Schäferhund Odin wird von Uber gespielt, einem ehemaligen Rettungshund, der für den Film drei Wochen mit Pitt trainierte.

Im Filmpalast Schwanewede.

Adams Acht

Ein Boxer, der nie selbst im Ruderboot saß, revolutioniert den deutschen Rudersport: „Adams Acht“ erzählt die wahre Geschichte des Ratzeburger Lehrers und Trainers Karl Adam (Oliver Masucci). Ende der Fünfzigerjahre formt er mit unkonventionellen Trainingsmethoden aus jungen Außenseitern eine Mannschaft, der kaum jemand Großes zutraut. Ihr Weg führt schließlich zu den Olympischen Spielen 1960 nach Rom, wo sich dann eine der großen Überraschungen in der Geschichte des deutschen Sports ereignete. Der Ausgang ist bekannt, trotzdem: „Man fiebert trotzdem mit den jungen Männern im Boot auf der Zielgeraden mit.“ (NDR)

Im Filmpalast Schwanewede.

Rascal Does Not Dream of a Dear Friend

Das Finale der „Rascal Does Not Dream“-Reihe, die auf den Büchern von Hajime Kamoshida basiert. Regisseur Soichi Masui und das Studio CloverWorks führen eine Geschichte zum Abschluss, in der Phantastik immer stets mit den Ängsten und Unsicherheiten des Erwachsenwerdens verbunden ist.

Dienstag, 27. Oktober, um 19.45 Uhr im Central Theater Osterholz-Scharmbeck.

 


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