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Benjamin Moldenhauer

Filmwelten

Kinoprogramm vor Ort im Oktober

144 Folgen von Buffy the Vampire Slayer wurden von 1997 bis 2001 produziert. Foto: Channel Four

144 Folgen von Buffy the Vampire Slayer wurden von 1997 bis 2001 produziert. Foto: Channel Four

Bild: Deposit

Rose – Eine unvergessliche Reise nach Paris

Inger (Sofie Gråbøl) sorgt im Herbst 1997 für eine unvergessliche Busreise nach Paris. Denn Inger ist an Schizophrenie erkrankt. Nach außen zeigt sich das vor allem durch eine sehr direkte Art. Und die kommt nicht bei allen Mitreisenden im Bus sonderlich gut an. Inger werden Vorurteile an den Kopf geworfen, niemand scheint Verständnis für sie und ihr Verhalten zu haben. Und ehe sie sich’s versehen, geraten auch noch Ingers Schwester Ellen und deren Ehemann Vagn zwischen die Fronten.

Am 2. und am 3. April um 20.15 Uhr in den Ritterhuder Lichtspielen

 

Wild wie das Meer

Chiara (Cécile de France) und ihr Mann Antoine (Grégoire Monsaingeon) haben sich auf einer kleinen Insel vor Frankreichs Atlantikküste ein kleines Paradies geschaffen. Daran rüttelt zunächst auch nicht Maxence (Félix Lefebvre), der im Rahmen seiner Ausbildung auf die Insel kommt. Denn Chiara hat für den Jungen aus gehobenen Verhältnissen anfangs nur Skepsis übrig. Doch Chiara fühlt sich immer mehr zu ihm hingezogen, und als Antoine schließlich gen Festland aufbricht, können die beiden nicht mehr voneinander lassen.

Am 2. und am 3. April um 20.15 Uhr in den Ritterhuder Lichtspielen

 

Die Unschärfelrelation der Liebe

Greta (Caroline Peters) ist Schulsekretärin. Sie ist laut, impulsiv, spontan und einsam. Ein Schicksal, das sie mit dem Metzgermeister Alexander (Burghart Klaußner) teilt. Doch im Gegensatz zu ihr ist er ruhig, korrekt und liebt seine Routinen. Beide sehnen sich nach Liebe. Als sie eines Tages an einer Bushaltestelle aufeinandertreffen und Greta Alexander unvermittelt in den Nacken küsst, ist es um beide geschehen. Trotz ihrer vielen Unterschiede beginnt zwischen ihnen eine Liebe, die beide wieder lebendig werden lässt.

Am 9. und am 10. April um 20.15 Uhr in den Ritterhuder Lichtspielen

 

Ingeborg Bachmann – Reise in die Wüste

Als sich Ingeborg Bachmann und Max Frisch 1958 in Paris begegnen, entflammt zwischen beiden eine leidenschaftliche Liebe, die in ihren extremen Phasen ins Selbstzerstörerische ausufert. Vier Jahre lang hasslieben sich die beiden, reisen von Paris über Zürich nach Rom. Schließlich droht Max Frisch gänzlich von seiner extremen Eifersucht aufgefressen zu werden, die Beziehung zerbricht. Trotzdem geht der Autor der Autorin Ingeborg Bachmann auch Jahre später nicht aus dem Kopf. Auf einer Reise versucht sie, die immer noch schmerzenden Erinnerungen zu verarbeiten.

Am 5. April, 19.30 Uhr, im Kommunalkino Lilienthal (Murkens Hof)

 

Anatomie eines Falls

Sandra (Sandra Hüller), Samuel und ihr elfjähriger sehbehinderter Sohn Daniel leben seit einem Jahr weit weg von jeglicher Zivilisation in den Bergen. Eines Tages wird Samuel tot am Fuße ihres Hauses aufgefunden, es wird eine Untersuchung eingeleitet. Der Film von Justine Triet, der Melodram und Psychothriller miteinander verzahnt, kreist um die Frage, ob Sandra schuldig ist oder nicht, und entfaltet in diesem Zuge das Psychogramm einer Ehe.

19. und 20. März um 20.15 Uhr in den Ritterhuder Lichtspielen Am 26. April, um 19.30 Uhr, im Kommunalkino Lilienthal (Murkens Hof), am 30. April, 19.30 Uhr im Filmpalast Schwanewede

 

The Zone of Interest

Regisseur Jonathan Glazer („Under the Skin“) hat einen der am meisten diskutierten Filme des Jahres gedreht. „The Zone of Interest“ porträtiert den Alltag der Familie des Lagerkommandanten Rudolf Höß (Christian Friedel) und seiner Frau Hedwig (Sandra Hüller). „Es geht um einen liebenswürdigen Mann, mit einer normalen Familie, er macht seinen Job gut, sagt Glazer über seinen Film. „Sie leben auf dem Land, haben ein schönes Landhaus und einen wunderbaren Garten. Er ist eben auch der KZ-Kommandant von Ausschwitz. Seine Gartenmauer war dieselbe Mauer, die auf der anderen Seite ans Todeslager angrenzte.(...) Es gibt viele Filme über Verbrecher in der Filmgeschichte. Nicht bei uns. Ich wollte daher die Kunst des Cineastischen beiseite schieben und die Familie sozusagen ‚klinischer‘ untersuchen.“

Am 3. April, um 20 Uhr, im Filmpalast Schwanewede

 


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