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Ein Zuhause, das verbindet

Rund 130 ehemalige Betreute und ihre Familien kehrten zum großen Ehemaligentreffen ins SOS-Kinderdorf Worpswede zurück. Es war ein Wiedersehen mit vielen Geschichten.

Hatten sich viel zu erzählen: Ehemalige Betreute des SOS-Kinderdorfs Worpswede beim Ehemaligentreffen.

Hatten sich viel zu erzählen: Ehemalige Betreute des SOS-Kinderdorfs Worpswede beim Ehemaligentreffen.

Bild: Eb

Worpswede. Das SOS-Kinderdorf Worpswede hat zum Ehemaligentreffen eingeladen. Ehemalige Betreute reisten mit ihren Familien aus verschiedenen Teilen Deutschlands – darunter aus Mannheim, Hannover, Bayern, Bremen und von der Nordseeküste – nach Worpswede, um bekannte Gesichter wiederzusehen, Erinnerungen aufleben zu lassen und sich auszutauschen.

Prägende Zeit

Zum Auftakt begrüßte Einrichtungsleiterin Annika Ziemann die Gäste auf dem Fabelhof, einem langjährigen Kooperationshof des Kinderdorfs. In ihren Worten betonte sie die besondere Bedeutung des Wiedersehens und die enge Verbundenheit vieler ehemaliger Betreuter mit dem SOS-Kinderdorf. Nach einem gemeinsamen Mittagessen und Zeit für erste Gespräche machten sich die Teilnehmenden auf den Weg ins Kinderdorf. Bei einem Rundgang über das Gelände wurden vertraute Orte wiederentdeckt und zahlreiche Erinnerungen wachgerufen.

Wie prägend die Zeit im SOS-Kinderdorf für viele gewesen ist, zeigte sich in den Gesprächen des Tages immer wieder. „SOS hat mein Leben besser gemacht. Ich hatte hier echt eine gute Zeit“, fasst ein ehemaliger Betreuter seine Erfahrungen zusammen.

Für viele Gäste bot der Rundgang Gelegenheit, Geschichten aus ihrer Zeit im Kinderdorf zu teilen. Ehemalige Betreute, Mitarbeitende und Kinderdorfmütter erzählten von Freundschaften, Herausforderungen und gemeinsamen Erlebnissen. Einige der Anwesenden hatten bereits in den 1960er-Jahren hier gelebt oder gearbeitet.

Geschichten, die im Kinderdorf begannen

Besonders bewegend war der Austausch zwischen den Generationen. Während ehemalige Betreute von ihrem weiteren Lebensweg berichteten, nutzten Mitarbeitende der heutigen Angebote die Gelegenheit, mehr über die Geschichte des Kinderdorfs zu erfahren. Bei Kaffee und Kuchen wurden gemeinsam alte Fotoalben durchgeblättert, Erinnerungen geteilt und Kontakte neu geknüpft. „Der Nachmittag führte uns wieder einmal eindrucksvoll vor Augen, dass das SOS-Kinderdorf Worpswede für viele unserer ehemaligen Betreuten weit mehr ist als ein Ort, an dem sie während ihrer Kindheit zeitweise gelebt haben. Es ist ein Ort der Gemeinschaft, der Begegnung und des Zusammenhalts. Die Verbindungen und Beziehungen, die hier entstehen, enden nicht mit dem Moment, in dem junge Menschen in ein eigenständiges Leben entlassen werden – sie überdauern und halten oft ein Leben lang“, bringt es Einrichtungsleiterin Annika Ziemann treffend aus den Punkt.


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