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Janine Girth

Ein Festival für Zusammengehörigkeit - Kulturprojekt mit Abschlussfest für eine bunte, offene Stadt

Foto: Hoffen auf viele kreative Ideen für das Open-Air-Fest auf dem Campusgelände. Von links: Torsten Rohde, Susanne von Essen, Kathrin Bahr und Bettina Preißner.  Foto: sr

Foto: Hoffen auf viele kreative Ideen für das Open-Air-Fest auf dem Campusgelände. Von links: Torsten Rohde, Susanne von Essen, Kathrin Bahr und Bettina Preißner. Foto: sr

Osterholz-Scharmbeck. „Wie können Neuankömmlinge und Alteingesessene gut zusammenleben in unserer Stadt?“, diese Frage beschäftigte und beschäftigt nicht nur Osterholz-Scharmbecks Bürgermeister Torsten Rohde und die erste Stadträtin Bettina Preißner. Viele Menschen, Bürger und Politiker, möchten Klarheit darüber haben. Was liegt also näher, als das Preisgeld, immerhin 25.000 Euro, dass sie Stadt bei einem Bundeswettbewerb gewonnen hat, dafür auszugeben.
Bei diesem Bundeswettbewerb „Zusammenleben Hand in Hand - Kommunen gestalten war die Stadt Osterholz-Scharmbeck 2018 eine der Hauptgewinnerinnen. „Dieses Preisgeld möchten wir dazu nutzen, neue Impulse für das Zusammenleben in unserer zu geben, so Preißner. Zu diesem Zweck hat die Stadtverwaltung ein breit angelegtes Kulturprojekt initiiert, das am 22. Juni in einem Open-Air-Fest auf dem Campus-Gelände gipfelt. Unter dem Motto „Osterholz-Scharmbeck - einfach mehr“ sollen sich möglichst viele Bürger mit Ideen und Aktionen beteiligen. Die Veranstaltungsagentur „Sternkultur“ aus Bremen führt Ideen und Ideengeber zusammen. Aktive in Einrichtungen und Vereinen, Gruppen aber auch Einzelpersonen sind aufgerufen sich Gedanken zu machen und etwaige Vorschläge bis zum 19. Mai einzureichen. Aus dieser hoffentlich bunten Mischung soll dann eine Sammlung entstehen, die die Wünsche, Träume, Pläne, Erwartungen und Forderungen der Menschen bündelt.
Weltoffenes Osterholz-Scharmbeck
Um das bunte und weltoffene Osterholz-Scharmbeck zu zeigen, können dies neben Bildern, Fotos und bildnerischen Kunstwerken auch Musikbeiträge, Kurzfilme oder Poetry Slam sein. Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Auf dem Plan stehen schon Workshops mit dem Regisseur Hans König, die in ein Schauspiel „Ihre Stadt ohne Grenzen“ münden. Der bildende Künstler Olaf Kock wird einen Wunschbaum individuell gestalten. Vier Meter soll dieser einmal messen. Die Teile davon werden voraussichtlich ab April an Interessierte abgegeben, die dieses dann nach eigenem Gutdünken gestalten können. Zu sehen sein sollen später Wünsche, Sehnsüchte und auch Utopien. Am Tag des Abschlussfestes sollen alle Teile dann zum Wunschbaum zusammengefügt werden.
Open-Air-Fest
„Am 22. Juni werden alle Ergebnisse beim Open-Air-Fest auf dem Campusgelände im Rahmen eines vielfältigen und spannenden Bühnenprogramms präsentiert“, so die Erste Stadträtin. Sternkultur-Mitarbeiterinnen Susanne von Essen und Kathrin Bahr sind zurzeit in der Stadt unterwegs und knüpfen die ersten Kontakte. „Wir sind erstaunt, wie präsent das Thema in der Stadt ist“, so Bahr. Viele Menschen die sie anspreche seien sofort Feuer und Flamme. Über ganz viele „Zutaten“ freut sich auch von Essen. „Schenkt uns unser Vertrauen und macht mit“, wirbt sie für das „Festival“. Ideen für das Fest können unter info@sternkultur.de eingereicht werden.


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