eb

Ehrlichkeit in Diskussion - Landvolk diskutierte mit Gero Hocker

Osterholz-Scharmbeck (eb). Der Vorstand des Landvolk-Kreisverbandes Osterholz hat sich kürzlich mit dem FDP-Bundestagsabgeordneten und agrarpolitischen Sprecher Gero Hocker getroffen. Auf dem Betrieb der Vorsitzenden des Arbeitskreises interessierter (Jung-)Landwirte, Alena Rotthege, in Osterholz-Scharmbeck gingen die Landwirte und der Bundestagsabgeordnete aus Achim bei aktuellen landwirtschaftlichen Themen ins Detail.
 

Bilder
Der FDP-Bundestagsabgeordnete Gero Hocker hat sich kürzlich mit einigen Vorstandsmitgliedern des Osterholzer Landvolk-Kreisverbandes zur Diskussion.  Foto: Pape/Landvolk

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Gero Hocker hat sich kürzlich mit einigen Vorstandsmitgliedern des Osterholzer Landvolk-Kreisverbandes zur Diskussion. Foto: Pape/Landvolk

Ob „Rote Gebiete“, Agrarpaket, nationale Tierwohlstandards, Klimaschutz - die Landwirte gingen insbesondere auf regionale Besonderheiten und die derzeitige Frustration des Berufsstandes ein. Auch die Osterholzer Landwirte waren in den vergangenen Wochen mehrfach bei großen Demonstrationen dabei. Gerade die Diskussion um „Rote Gebiete“ und die nun geforderte generelle Einsparung von 20 Prozent Dünger auf den Flächen ärgert die Landwirte, denn es werde ein intransparentes Messverfahren der Grundwasserwerte angewandt und auch die eventuell aus kommunalen Abwassernetzen austretenden Abwässer dann der Landwirtschaft zugeschrieben. Hocker räumte ein, dass manche Abwassernetze so löchrig wie Schweizer Käse seien, und wies darauf hin, dass insbesondere in Großstädten hohe Phosphat- und Nitratwerte gemessen wurden.
Grundsätzlich bedauerte Gero Hocker, dass vieles, das entschieden werde, nicht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basiere. Zudem macht es für das Bundestagsmitglied wenig Sinn, wenn einzelne Länder hohe Standards bei der Tierhaltung haben und andere Länder diese Standards nicht haben. „So kann kein fairer Wettbewerb in der Landwirtschaft entstehen“, betonte Hocker. Landwirtin Alena Rotthege betonte, dass Landwirte keine Angst vor Vorschriften hätten, wenn diese fachlich sinnvoll seien. „Aber pauschal 20 Prozent weniger Dünger bedeuten für etliche Pflanzen eine Mangelernährung und schließlich weniger Ertrag. Das kann doch nicht richtig sein“, ärgerte sich Rotthege.
Der Landvolk-Vorsitzende Stephan Warnken erklärte, dass die hiesige Landwirtschaft Perspektiven brauche, sonst gehe das Höfesterben schnell weiter. „Und wir brauchen Ehrlichkeit in der Diskussion“, so Warnken.


Weitere Nachrichten Osterholzer Anzeiger
Die Künstlerin Ilka Mahrt (links) im Gespräch mit einer Ausstellungsbesucherin.  Foto: ui

„Berührungen“ berührt - Ilka Mahrt stellt Malerei und Installationen aus

14.12.2019
Worpswede (ui). In der Galerie Altes Rathaus in Worpswede ist derzeit die außergewöhnliche Ausstellung „Berührungen“ von Ilka Mahrt zu sehen. Viele Besucher/innen kamen zur Eröffnung, um sich von ihren Installationen und Bildern berühren zu lassen. Im Rahmen eines…
Galerie
Im Zeltlager von Domus Draconis wurde mittelalterliches Handwerk präsentiert und auch im Schwertkampf unterrichtet.  Foto: hc

Weihnachtsmarkt in OHZ - Eine bunte Budenstadt im Lichterglanz

14.12.2019
Osterholz-Scharmbeck. Am vergangenen Wochenende fand der Weihnachtsmarkt in Osterholz-Scharmbeck statt. Über 80 Aussteller in 40 Hütten sorgten in der Innenstadt für ein vorweihnachtliches Flair.
Sonja und Stefan Wasser (beide rechts) von der Geschäftsführung der WABE Haus GmbH, freuen sich sehr darüber, dass sie den Förderverein Anderland und damit die Arbeit mit trauernden Kindern und Jugendlichen unterstützen können. Elfriede Zühlke (von links) und Margit Müller vom Förderverein freuen sich über die großzügige Spende der Firma WABE Haus.

Großzügige Spende für Anderland - WABE Haus GmbH überreichte 1.182,58 Euro an Förderverein

14.12.2019
Lilienthal/Worphausen. Die Firma WABE Haus GmbH aus Lilienthal-Worphausen spendete kurz vor Weihnachten 1.182,58 Euro an den Förderverein Anderland. Die Zielsetzung des Vereins ist es, die Projekte des Zentrums für trauernde Kinder und Jugendliche mit…
Worpswedes Bürgermeister Stefan Schwenke, Landrat Bernd Lütjen, Lilienthals Bürgermeister Kristian Tangermann, ZVBN-Geschäftsführer Christof Herr und Thorsten Kayser, Geschäftsführer des Omnibusbetriebs von Ahrentschildt GmbH vor einem der drei neuen Busse der Linie 670.  Foto: mr

Mehr Mobilität - Besserer Fahrplan für die Linie 670 von Worpswede nach Bremen

14.12.2019
Worpswede. Seit dem 15. Dezember ist die Buslinie 670 um weitere Fahrten aufgewertet. Die Busse der Linie fahren nun montags bis freitags stündlich von früh morgens bis spät abends. In den Hauptverkehrszeichen fährt die 670 sogar halbstündlich. Auch samstags…

Ideale Weihnachtsgeschenke Stadthalle stellt Programm vor

14.12.2019
Osterholz-Scharmbeck (jm). Die Feiertage stehen ins Haus, und während die meisten Menschen sich schon einmal auf die besinnliche Zeit einstimmen, laufen in der Stadthalle die Leitungen heiß. Kurz vor Weihnachten ist Hochsaison im Ticketverkauf - schließlich sind…

UNTERNEHMEN DER REGION