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„De Aantenkrieg“

In wenigen Tagen feiert das neue Theaterstück „De Aantenkrieg“ von de plattdüütsche Theotergruppe von´t Bornreiher Laienspeel Premiere.

Bilder
Matthias Becker spielt den Bürgermeister Arthur Ohde, der in einen Nachbarschaftsstreit verwickelt ist. Foto: rgp

Matthias Becker spielt den Bürgermeister Arthur Ohde, der in einen Nachbarschaftsstreit verwickelt ist. Foto: rgp

Bornreihe. Der Vorverkauf für die 15 Vorstellungen startet am 14. Oktober.Das ländliche Lustspiel von Walter G. Pfaus, niederdeutsch umgesetzt von Maarten Björndahl, bearbeitet von Ingo Sax, feiert am Samstag, dem 21. Oktober um 15.30 Uhr seine Premiere.

 

Story und Schauspieler:innen

 

In dem turbulenten Lustspiel mit sehr vielen Pointen geht es scheinbar um die persönlichen Streitigkeiten zwischen dem Bürgermeister Arthur Ohde (gespielt von Matthias Becker) und Pastor Runge (Rolf Lütjen). Denn die Enten des Pastors lungern permanent im Garten des Bürgermeisters herum. Ihn ärgern die Hinterlassenschaften in seinen Garten. Er findet sie „kacke“, jedoch die Enten genauso nervig wie schmackhaft. So ist es kein Wunder, dass schließlich ein Exemplar, wunderbar zubereitet von Bürgermeistergattin Helma Ohde (Katharina Rußmeier), auf dem Mittagstisch landet. Das erfreut auch Gemeinderatsmitglied Johann Papendiek (Günter Renken). In der Tradition des legendären Ohnsorg-Theater-Stars Henry Vahl sorgt Papendiek für vielerlei denkwürdige Situationen. Zudem treibt er seine Frau Irma (Karin Rußmeier) mit seiner Vorliebe für Alkohol oft zur Weißglut. Nachbarin Wanda Fink (Ilse Stelljes) gibt natürlich gern gute Ratschläge. Die Dissonanzen zwischen dem Pastor und dem Bürgermeister gehen unterdessen schließlich so weit, dass beide einen Boxkampf untereinander vereinbaren. Wie man richtig boxt, zeigt den Beiden Udo Schröder (Mark Zittlau). Er war nicht nur „richtiger“ Boxer, sondern ist auch der Freund von Heinke Ohde (Mirja Stelljes), der Bürgermeistertochter. Natürlich passiert zudem viel „drumherum“: „Un wer in dat neet Theoterstück sonst noch alln´s in Griff hett oder nich, dat bekommt den Lüüt mit, wenn se dat neet Stück ankieken doot.“ Am Ende stellt sich heraus, dass es ursprünglich um eine ganz andere Sache ging. Der Boxkampf wurde lediglich initiiert, um den wahren Beweggrund zu verschleiern, und dadurch einen anderen Missstand zu beseitigen. Worum es sich hierbei genau handelt, wird natürlich noch nicht verraten!

 

Helfende Kräfte im Hintergrund

 

Regie führt Monika Stelljes, als Souffleusen werden Karin Fiß und Marita Becker aktiv sein. Für die Maske sind Noreen Stelljes und Rita Stelljes verantwortlich. Um Technik und Beleuchtung kümmern sich Justin Rußmeier und Martin Stelljes. Der Bühnenaufbau kommt von Hans-Dieter Stelljes, Wolfgang Rußmeier sowie von Kjell von Oesen. Die Landschaft im Bühnen-Hintergrund zeigt die „nahezu unbekannte, hügelige Seite des Teufelsmoores“. Nach dem 2. Akt wird jeweils eine zwanzigminütige Pause eingelegt, damit die zirka 80 Zuschauer:innen sich kurz leckere Getränke besorgen können.

 

Kartenvorverkauf

 

Gespielt wird „De Aantenkrieg“ im Dorfgemeinschaftshaus am Schuldamm 2 in 27729 Bornreihe bis einschließlich Sonntag, dem 26. November 15 Aufführungen. De Bornreiher Laiendeel freut sick ob onnig veel Lüüt, un hofft, dat se veel Spoß hebbt. Der Kartenvorverkauf für die Aufführungen findet ausschließlich am 14. Oktober von 10 bis 13 Uhr ebendort statt. Weitere Informationen gibt es unter 04793-954641.


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