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Bund macht Sanierung möglich: 1,4 Millionen Euro für Moormannskamp

Ritterhude. Dank einer millionenschweren Förderung des Bundes kann das Stadion am Moormannskamp saniert werden. Der Bund übernimmt rund 90 Prozent der Kosten.

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Dank einer millionenschweren Förderung des Bundes kann das Moormannskamp-Stadion in Ritterhude saniert werden.  Foto: eb

Dank einer millionenschweren Förderung des Bundes kann das Moormannskamp-Stadion in Ritterhude saniert werden. Foto: eb

Ein millionenschwerer Zuschuss des Bundes aus dem Topf zur „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ wird die Sanierung des Stadions Moormannskamp in Ritterhude möglich machen. Das teilt der hiesige Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt mit, der sich bei den Beratungen in Berlin für diese Unterstützung des Bundes eingesetzt hat. Damit ist Ritterhude eines von lediglich sechs Projekten in Niedersachsen.
„Ohne die 1,4 Millionen Euro des Bundes wäre es der Gemeinde Ritterhude nicht möglich, die Modernisierung dieser wichtigen, 38 Jahre alten Sportanlage anzugehen“, bringt Mattfeldt gerne die frohe Botschaft aus Berlin in den Wahlkreis. „Es geht dabei nicht nur um die Sanierung des Spielfeldes, das mit fast 2000 Stunden im Jahr sehr stark strapaziert wird, sondern auch um die Laufbahn sowie die Sprunganlagen. Diese werden nicht nur von den örtlichen Vereinen sondern auch von den Schülerinnen und Schülern genutzt.“
 
90 Prozent der Kosten werden übernommen
 
Den dringenden Sanierungsbedarf des Stadions Moormannskamp hat das Bremerhavener Planungsbüro Hoppe nach eingehender Inspektion auf 1,57 Millionen geschätzt. „Ich weiß aus vielen Gesprächen vor Ort und der intensiven Zuarbeit des Ritterhuder CDU-Vorsitzenden Hans Gfroerer, wie stark sanierungsbedürftig das Stadion ist und was für eine wichtige Funktion es für den Sport in der gesamten Gemeinde Ritterhude einnimmt“, begründet das Mitglied im Haushaltsausschuss Mattfeldt sein Engagement. „Ich bin sehr glücklich, dass sich meine Arbeit in Berlin gelohnt hat und das Stadion am Moormannskamp nun mit der Freigabe der Mittel durch den Haushaltsausschuss saniert werden kann.“ Der Bund übernehme damit 90 Prozent der Sanierungskosten.
 
Sportler wünschen sich Kunstrasen
 
Im Rahmen der Sanierung wird erwogen, ob ein Kunstrasen den bisherigen Naturrasen ersetzen soll. Das Bremerhavener Planungsbüro Lüder Hoppe unterstützt den diesbezüglichen Wunsch vieler Ritterhuder Sportler, da ein Naturrasen nur etwa 400 Stunden Belastung pro Jahr vertrage. Die fast fünfmal so hohe aktuelle Inanspruchnahme der Spielfläche lege die Anlage eines Kunstrasens nahe.
Bisher waren im Fördertopf des Bundes zur „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ rund 276 Millionen Euro veranschlagt. Vergangene Woche hat der Haushaltsausschuss des Bundes, in dem Andreas Mattfeldt Mitglied ist, diesen Fördertopf mit zusätzlichen Mitteln in Höhe von 200 Millionen Euro ausgestattet, um bis zum Jahr 2023 weitere Projekte unterstützen zu können.


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