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An der BBS Osterholz fand die Brotprüfung statt

Landkreis (pvio). Vier Bäckereien aus der örtlichen Innung stellten sich dem Urteil des deutschen Brotinstituts.
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Der Abschluss einer jeden Brotprüfung: Der Happen, ob es auch es schmeckt.  Foto: pvio

Der Abschluss einer jeden Brotprüfung: Der Happen, ob es auch es schmeckt. Foto: pvio

Sachverständiger Michael Isensee prüfte in der Außenstelle der Berufsbildenden Schulen insgesamt 46 Backwaren auf ihre Qualität, 31 mal Brot und 15 mal Brötchen.
Für jedes eingereichte Produkt arbeitet Michael Isensee einen Katalog mit Prüfungskriterien ab. Dabei arbeitet der Prüfer sich am Brot von außen nach innen vor. Zunächst betrachtet er das Erscheinungsbild, das möglichst appetitanregend und passend zum Typ des Brotes sein sollte. Danach wird die Kruste begutachtet. In vielen Fällen ist eine dickere Kruste gewünscht, weil sie viele Aromastoffe enthält und die Feuchtigkeit nicht so schnell entweichen lässt. Die Krume - das weiche Innere des Brotes - sollte je nach Typ luftig locker oder dicht und kompakt sein. In jedem Fall sollte sie gleichmäßig sein und keine zu großen Löcher haben, schließlich soll noch Butter auf das Brot.
Beim Aufschneiden sollte die Krume nicht am Messer kleben bleiben, außerdem muss das Brot einge gewisse Elastizität aufweisen: Drückt der Prüfer mit dem Daumen in die Krume, sollte sich der Abdruck von selbst zurückbilden. Ist das Brot erst einmal geschnitten, geht es ans Eingemachte. Der Prüfer hält die Nase an den Teig und kriegt idealerweise gleich Lust, das Brot zu verschlingen. Zuletzt probiert er ein Stück und bewertet den Geschmack.
 
Überzeugendes Ergebnis
 
Das Ergebnis in Osterholz-Scharmbeck überzeugte. Insgesamt 31 Mal konnte Michael Isensee die Note „sehr gut“ vergeben, was einem makellosen Produkt mit voller Punktzahl entspricht. Weitere 13 Produkte wurden für „gut“ befunden, lediglich 2 Proben wurden nicht prämiert. Besonders erfreulich ist die Vergabe von sechs Gold-Auszeichnungen. Das besondere Zertifikat gibt es nur, wenn ein Produkt mindestens drei Jahre infolge mit „sehr gut“ bewertet wird.
Bis zu fünf Brote und Brötchen dürfen die Betriebe der Bäcker-Innung Osterholz-Verden jedes Jahr kostenlos zum Test einreichen. Die prämierten Bäcker*innen bekommen ein hochwertiges Zertifikat und sind auf der Website des Deutschen Brotinstituts im Bäckerfinder aufgeführt.


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