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Abrüstung gefordert: Friedensbündnis-Aktion in Garlstedt

Garlstedt (eb/jm). Das Friedensbündnis OHZ forderte mit einer Plakat-Aktion an der Logistikschule der Bundeswehr Abrüstung und ein Atomwaffenverbot. 

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Mit großen Plakaten in Osterei-Form machte das Friedensbündnis auf seine Forderungen aufmerksam.  Foto: eb

Mit großen Plakaten in Osterei-Form machte das Friedensbündnis auf seine Forderungen aufmerksam. Foto: eb

Vor der Logistikschule der Bundeswehr zierten am Ostersonntag überdimensionale Eier mit Forderungen zur Abrüstung und Atomwaffenverbot die Einfahrt. Eine Delegation des Friedensbündnisses OHZ überbrachte die Botschaft an diese zentrale Einrichtung der Bundeswehr. Grund dafür sind verschiedene Übungen und Manöver: Von Garlstedt aus werde das Manöver „Friesischer Löwe“ unterstützt, das auf eine Flughafenbesetzung im Ausland vorbereiten soll. Auch beim Nato-Manöver „Defender 21“ werde die Logistikschule mitwirken. Die Aktivist:innen kritisieren die Übungen für Auslandseinsätze und fordern eine neue Außenpolitik ohne militärisches Eingreifen. So seien Hunger und Flucht als Kriegsfolgen zu begrenzen. „Die nächsten Aktionen planen wir zum Hiroshima-Tag, dem Jahrestag des Atombombenabwurfs am 6. August“, teilte der Sprecher des Friedensbündnisses Eckhard Schlöbcke, mit. Der Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag sei das Ziel, so Schlöbcke.


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