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„Zeit für etwas Neues“

Frank Springer will Samtgemeindebürgermeister werden

Frank Springer ist seiner Heimat in der Börde sehr verbunden und verbringt gerne viel Zeit draußen, z.B. in den „Hollener Wiesen“.

Frank Springer ist seiner Heimat in der Börde sehr verbunden und verbringt gerne viel Zeit draußen, z.B. in den „Hollener Wiesen“.

Lamstedt (uml). In wenigen Tagen stehen in der Börde Lamstedt nicht nur die Wahlen für das EU-Parlament an, es wird auch ein neuer Samtgemeindebürgermeister gewählt. Frank Springer hat zwar keine Konkurrenz, braucht aber trotzdem genügend Stimmen.

Nachdem Holger Meyer aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand verabschiedet wurde (der Anzeiger berichtete), tauschten sich die örtlichen Parteien, Wählergemeinschaften und Fraktionen über einen Nachfolger aus. Nachdem Frank Springer seinen Hut in den Ring geworfen hat, signalisierten alle einheitlich die volle Unterstützung. Aber – wer ist Frank Springer?

Frank Springer wurde 1987 in Bremervörde geboren und wuchs in Hollen im landwirtschaftlichen Betrieb seiner Familie auf. Nach der Schule machte Springer die Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten bei der Samtgemeinde Börde Lamstedt und blieb auch während seines Dualem Studiums zum Diplom-Verwaltungswirt seiner Heimat treu. Im Rahmen seiner 20-jährigen Zeit in der Samtgemeindeverwaltung arbeitete Springer in allen Abteilungen und war Amtsleiter und später der Allgemeine Verwaltungsvertreter des Samtgemeindebürgermeisters.

Im Jahr 2023 wechselte der dreifache Familienvater in die Samtgemeinde Hemmoor, um dort als Erster Samtgemeinderat mehr Verantwortung und eine Führungsposition übernehmen zu können. „Dies war ein wichtiger Reifeprozess für mich, den ich nicht bereut habe“, sagt Springer.

 

Die Börde voranbringen

 

Die Kandidatur ist für Springer ein Herzenswunsch – denn er möchte die Börde Lamstedt unterstützen, voranbringen und die aktuelle Aufbruchstimmung aufgreifen und umsetzen. Der begeisterte Fußballer lebt aktuell mit seiner Frau Theresa, die ihn bei seiner Kandidatur unterstützt, in Lamstedt und hat sich zum Ziel gesetzt, die gefestigten Strukturen und Voraussetzungen weiter auszubauen.

Als parteiloser Kandidat hat er volle Rückendeckung aus der Politik und freut sich auf viele kleine und große Projekte, die gemeinsam in der Börde umgesetzt werden sollen.

 

Kita, Senioren, Ehrenamt und Hallenbad

 

So liegt ihm die Ganztagsbetreuung in den Grundschulen als Vater sehr am Herzen und umsetzbare Konzeptideen hat er bereits in Planung. Aber auch die Ausweitung der Betreuungszeiten in den Kitas sowie die Stärkung der Jugend- und Seniorenarbeit sieht Springer als wichtigen Punkt auf seiner Agenda. „Das Ehrenamt in der Börde muss mehr gestärkt und gewürdigt werden – und das Hallenbad Lambada soll als Schwimmausbildungsstelle für Kinder und Jugendliche, aber auch als Anziehungspunkt in der Ortsmitte bleiben“, sagt Springer deutlich.

 

Digitalisierung und Gewerbe

 

Um die Börde Lamstedt als Wohnort attraktiver zu gestalten, steht der Ausbau der Digitalisierung, die ärztliche Versorgung, aber auch Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerservice und die Schaffung von Arbeitsplätzen durch die Vorhaltung neuer Gewerbegebiete als weitere wichtige Punkte für den Samtgemeindebürgermeisterkandidat fest.

Für Springer ist es ein besonderes Anliegen, seiner Heimat etwas zurückzugeben, die Ehrenamtlichen in den Vereinen, Feuerwehren und Organisationen in der Börde zu unterstützen und auf Augenhöhe in der Politik für alle Ortschaften gleiche Lebensbedingungen zu schaffen und zu erhalten. Durch die Nutzung verschiedener Förderprogramme sieht Springer hier viel Potenzial.

Auf die Frage, ob es persönliche Herausforderungen im Amt des Samtgemeindebürgermeisters für den Lamstedter gibt, musste Springer nicht lange überlegen. Wichtig sei ihm, zwischen Bürgern, Politik und der Verwaltung zu vermitteln. „Die finanzielle Situation, die durch die Inflation nach dem Beginn des Ukraine-Krieges entstanden ist, macht es nicht leichter, aber es ist nun Zeit, mutig für etwas Neues zu sein und die ein oder andere Veränderung einzuleiten. Wenn alle mit anpacken, dann können wir diese Herausforderung meistern“, sagt Frank Springer.

Obwohl er keinen Gegenkandidaten hat, braucht er mehr als 50 Prozent der Stimmen, um tatsächlich gewählt zu werden. Dann würde es zu einer Neuwahl kommen.

Frank Springer ist unter 0173-6371950 oder frank.springer87@gmail.com erreichbar.


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