Ute Mahler-Leddin

Schüler:innen erliefen mehr als 3.200 Euro

Lamstedt (uml). Der Sponsorenlauf für die Ukraine fand im Rahmen der Kampagne „Humanitäre Schule“ an der Oberschule Lamstedt statt.

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Die Schulleiterin Anja Nicke (rechts) freut sich über die Initiative der Zehntklässler:innen und deren Lehrkräften.

Die Schulleiterin Anja Nicke (rechts) freut sich über die Initiative der Zehntklässler:innen und deren Lehrkräften.

Alle 300 Schüler:innen von Klasse 5 bis Klasse 10 gaben ihr Bestes und liefen Runde um Runde um den Sportplatz. Die Abschluss-Klassen hatten in Zusammenarbeit mit den Lehrkräften Carolin Pappe, Christina Viebrock und Markus Heimbüchel den Spendentag organisiert. Die Schüler:innen suchten sowohl in den Familien als auch bei örtlichen Unternehmen Sponsoren.
Den Auftakt des Sponsorenlaufs machten die Schüler:innen der 5. Und 6. Klassen, die in den ersten beiden Schulstunden zuerst ihre Runden drehten, während die älteren dann später einstiegen. Haryad Hemen Anwar (7b) lief die meisten Runden (43) und war somit einer der Erfolgsträger des Gemeinschaftsprojektes. Schulleiterin Anja Nicke zeigte sich sehr begeistert über den erfolgreichen Tag. „Die Schüler:innen haben sich im Vorwege mit dem Thema beschäftigt und verstehen, wie wichtig es ist, ein Zeichen zu setzen und Unterstützung zu leisten. Und nach einer langen Pause konnten wir endlich wieder ein gemeinsames Projekt mit allen 300 Schüler:innen durchführen“.
Am Ende kamen mehr als 3.200 Euro zusammen, auch der Erlös eines Waffelverkaufs floss in den Spendentopf.
 
„Scouts“ für das Projekt
 
Im Vorwege wurden drei „Scouts“ für das Projekt vom JugendRotKreuz ausgebildet. Sarah Rüsch, Alessa Rein und Jonah Sziede lernten in einem Online-Seminar, wie sie eine größere Aktion planen und durchführen können.
Gemeinsam wurden Prozesse entwickelt, Ziele definiert und erarbeitet, was in der Schule umzusetzen ist, so wie in diesem Fall die Unterstützung für ein humanitäres Projekt. Aber auch internationale Konflikte wurden während der Ausbildung in Planspielen durchgesprochen und bearbeitet. Die Schülervertreterin und Mitarbeiterin im Schulsanitätsdienst, Alessa Rein, fand die zweitägige Ausbildung zum Scout sehr spannend. Für die 15-jährige Sarah Rüsch war es der erste Einblick in ein Ehrenamt, und die Lamstedterin könnte sich vorstellen, weiterhin aktiv in verschiedenen Gremien mitzuarbeiten.
Für Jonah Sziede war die Ausarbeitung des Sponsorenlaufs und die Ausbildung zum Scout eine spannende Erfahrung, die ihm gezeigt hat, wie wichtig gute Planung bei einem so großen Event ist und dass man auch als Schüler:in viel erreichen und umsetzen kann.


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