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Die Kitzretter:innen

Nindorf (uml). Rund 40 Ehrenamtliche kamen jüngst in Windeseile zusammen, um ein Rehkitz vor dem sicheren Tod zu bewahren.

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Mit dabei waren nicht nur Vertreter:innen der Jägerschaft Nindorf, sondern auch viele weitere freiwillige Helfer:innen. Was war passiert? Eine Ricke war bei einem Autounfall getötet worden. Die Polizei informierte den Nindorfer Jäger Berthold Hudaff über den Wildunfall, der vor Ort sofort sah, dass das verunfallte Reh irgendwo ein Kitz abgelegt haben musste, denn es war noch Milch im Gesäuge.
Da zu dem Zeitpunkt nur drei Jäger verfügbar waren und somit eine groß angelegte Suche nicht durchgeführt werden konnte, nutzte Hudaff seine WhatsApp Gruppe des Schützenvereins und bat um Hilfe. In Windeseile kamen gut 40 Ehrenamtliche – darunter auch eine ukrainische Flüchtlingsfamilie – zusammen, die das Kitz zum Glück wohlbehalten fanden. Der Nindorfer Naturschützer und Träger des goldenen Rebhuhns, Heiko Sticht, erklärte sich sofort bereit, das Kitz aufzunehmen, es aufzupäppeln und später wieder auszuwildern.


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