Heino Schiefelbein

Zukunftsbild der Ostestadt - Planungsstand für Bremervörde vorgestellt

Bremervörde. Über den Stand des „Zukunftsbildes Bremervörde 2030“ informierte Marc Springer vom Planungsbüro Sweco (Hamburg/Bremen) in einem Kurzreferat die rund 100 Gäste auf dem traditionellen Frühschoppen der Bremervörder Wirtschaftsgilde im „Haus am See“.

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Marc Springer vom Planungsbüro Sweco erläuterte den Stand des „Zukunftsbildes Bremervörde 2030“.  Foto: sla

Marc Springer vom Planungsbüro Sweco erläuterte den Stand des „Zukunftsbildes Bremervörde 2030“. Foto: sla

Das Projekt hatte die Wirtschaftsgilde in Auftrag gegeben. Damit sollte vor allem der Umgang mit dem demografischen Wandel in der Ostestadt beleuchtet werden. Marc Springer verwies auf die umfangreichen Diskussionen mit den Bürgerinnen und Bürgern, den Fraktionen des Stadtrates und der Verwaltung sowie die acht angebotenen Workshops.
Dabei seien sechs Leitthemen erarbeitet worden. Im Rahmen der Baulandsituation empfiehlt es sich, nicht nur neue Flächen zu beplanen, sondern bestehende zu aktivieren. Um den Leerstand in der Innenstadt zu verringern, sollte geprüft werden, ob nicht genutzte Gewerbeflächen in Wohnraum umgewandelt werden können. Im Abschnitt Gesundheit wurde die Sicherung der Ärztevielfalt und der Ausbau des Krankenhauses erörtert.
Es gilt, den Wirtschaftsstandort Bremervörde zu sichern. Die Gewerbeflächen müssten aktiviert werden. Die Neuansiedlung von kleinen und mittleren Gewerbebetrieben sei wünschenswert.
Unter dem Titel Hafen und Vörder See wird vorgeschlagen, den Wassertourismus auszubauen. Das Kapitel Verkehr und Verkehrsführung befasst sich mit Ladesäulen für E-Autos, Ausweisung von Parkflächen und dem Ausbau der Radwege.
Nach Auffassung von Marc Springer sollte zunächst in Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung und Wirtschaftsgilde ein Fahrplan erstellt werden, mit dem Prioritäten gesetzt werden.
Den ersten Vorabzug des Zukunftsbildes überreichte der Vorsitzende der Wirtschaftsgilde Boris Thomas Bürgermeister Detlev Fischer. Unter dem Beifall der Gäste erklärte dieser: „Dieser Plan wird kein Papiertiger.“


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