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Vielfältiges Programm - Bachmann-Museum stellt Veranstaltungen bis Jahresende vor

Bremervörde (eb). Bis zum Jahresende stehen wieder abwechslungsreiche Veranstaltungen auf dem Programm des Bachmann-Museums, Amtsallee 8, in Bremervörde. Der Expertentag, zwei Vorträge und öffentliche Führungen laden ein, interessante Aspekte der Geologie, Archäologie und Geschichte des zentralen Elbe-Weser-Dreiecks kennenzulernen.
 

Bremervörde (eb). Bis zum Jahresende stehen wieder abwechslungsreiche Veranstaltungen auf dem Programm des Bachmann-Museums, Amtsallee 8, in Bremervörde. Der Expertentag, zwei Vorträge und öffentliche Führungen laden ein, interessante Aspekte der Geologie, Archäologie und Geschichte des zentralen Elbe-Weser-Dreiecks kennenzulernen.

Am Sonntag, 27. Oktober, von 14 bis 17 Uhr steht für viele Besucher ein Veranstaltungshöhepunkt im Kalender des Bachmann-Museums. An diesem Tag laden der Geologe Ulrich Schliemann und die Archäologin Meike Mittmann ein, einzelne interessante Funde aus Stein, Keramik oder Metall mitzubringen. Die Museumsexperten können erkennen, welche spannenden Informationen sich hinter diesen Objekten verbergen. Zum ersten Mal beteiligt sich in diesem Jahr das Kreisarchiv des Landkreises Rotenburg (Wümme) an diesem Beratungsangebot. Die Archivexperten Sönke Kosicki und Henning Müller helfen bei der zeitlichen Einordnung und beim Lesen der mitgebrachten Handschriften, zum Beispiel alte Briefe, Urkunden oder Rezepte, die es auch heute noch in jeder Familie gibt.
Im November beschäftigen sich gleich zwei Vorträge im Museum mit wichtigen Themen aus dem zentralen Elbe-Weser-Dreieck. Am Sonntag, 10. November, um 14 Uhr ist Dr. Horst Rößler wieder im Bachmann-Museum zu Gast. Unter dem Titel „Notzeiten im Moor im 19. Jahrhundert“ geht der Historiker der Frage nach, wie es den Menschen in den Moordörfern in dieser schweren Zeit erging. Denn auch die Familien, die eine neue Heimat in den Mooren der heutigen Landkreise Osterholz und Rotenburg (Wümme) gefunden hatten, waren von der Armut betroffen, die damals in weiten Teilen Deutschlands herrschte. Der Vortrag gibt einen reich bebilderten Einblick in ein zentrales Thema der Geschichte des 19. Jahrhunderts.
Der Geologe Dr. Hannes Grobe beschäftigt sich zwei Wochen später, am Sonntag, 24. November, um 14 Uhr mit einem ebenso spannenden Thema. Er gibt den Besuchern einen Einblick in 400 Millionen Jahre Geschichte, die unter unseren Füßen in den Erdschichten liegen. Unter dem Titel „Bremervörde und umzu - geologisch betrachtet“ verrät er, was die Forscher heute über die Erdgeschichte dieser Region wissen und woher diese Erkenntnisse über längst vergangene Zeiten stammen, deren Spuren sehr tief im Boden verborgen sind.
Am ersten Sonntag im Monat laden die Mitarbeiter des Museums zu öffentlichen Führungen durch die Dauerausstellung ein. Sie zeigen am 3. November und 1. Dezember, jeweils um 14 Uhr, die bedeutendsten geologischen und archäologischen Funde des zentralen Elbe-Weser-Dreiecks und begeben sich mit den Besuchern auf die Spuren des Schlosses Bremervörde, in dessen letzten noch existierenden Gebäude sich heute das Bachmann-Museum befindet.
Die Teilnahme am Expertentag ist kostenfrei, Anmeldungen sind nicht erforderlich. Für die Vorträge und Führungen beträgt der Eintritt 5 Euro (Veranstaltung inklusive Museum). Eine Anmeldung wird besonders für die Vorträge empfohlen unter der Telefonnummer 04761/9834603.


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