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Udo Lindenberg, das ist Musik, Kunst und klare Haltung – KulTour zur Sonderausstellung „Udoversum“ in Hamburg war ein voller Erfolg!
„Ich mach mein Ding“, „Sonderzug nach Pankow“ und viele weitere Songs im Ohr – so begann für die KulTour des Kultur- und Heimatkreises Bremervörde e. V. die Reise in die Welt von Udo Lindenberg.
Udo Lindenberg hautnah: KulTour-Gruppe begeistert vom „Udoversum“ Hamburg, Musik, Kunst und jede Menge Udo Lindenberg: Die KulTour des Kultur- und Heimatkreises Bremervörde führte diesmal ins Hamburger Stilwerk zur Sonderausstellung „Udoversum“. Und die Teilnehmenden waren sich schnell einig: Hier gab es nicht nur viel zu sehen und zu hören, sondern auch einiges über den Künstler zu entdecken, was viele so noch nicht wussten. Schon beim ersten bekannten Song wurden Erinnerungen wach. Bei einigen dauerte es nicht lange, bis spontan mitgesungen wurde. Lindenbergs Musik scheint eben Generationen zu verbinden und ist für viele untrennbar mit persönlichen Erlebnissen und Erinnerungen verbunden. Die Ausstellung zeigte jedoch weit mehr als die bekannten Lieder. Ein besonders eindrucksvoller Blickfang war eine aufwendig gestaltete Minibühne. Sie vermittelte anschaulich, wie viel Planung und Technik hinter Lindenbergs großen Bühnenshows steckt. Musik, Licht, Bühnenbild und zahlreiche Showelemente müssen bis ins kleinste Detail aufeinander abgestimmt werden. Auch Udo Lindenberg als Maler überraschte viele Besucher. Seine Bilder sind bunt, eigenwillig, ironisch und häufig politisch. Besonders deutlich wird seine Haltung in seinen Darstellungen von Rechtsextremismus und Gewalt. Mit kräftigen Farben, klaren Linien und bewusst überzeichneten Figuren setzt er ein unmissverständliches Zeichen gegen Hass und rechte Gewalt. Selbst ungewöhnliche Materialien wie Straßendreck finden dabei ihren Platz in seiner ganz eigenen Bildsprache. Viele der Teilnehmenden zeigten sich nach dem Rundgang begeistert und überrascht, wie facettenreich der Künstler Udo Lindenberg ist. „Man weiß natürlich, dass er Musiker und Maler ist – aber wie viel dahintersteckt, war für viele neu“, war die einhellige Meinung. Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Im Restaurant „Tapas und Mehr“ im Stilwerk wurden spanische Spezialitäten serviert, bevor die Gruppe am Nachmittag zum Wildpark Schwarze Berge weiterfuhr. Dort klang der erlebnisreiche Tag bei Kaffee und einer besonders schönen Torte gemütlich aus. Bei perfektem Wetter, bester Stimmung und vielen neuen Eindrücken wurde die Hamburg-Fahrt für die KulTour-Gruppe zu einem rundum gelungenen Tag. Das ehrenamtliche Team KulTour um Anke Alpers freut sich über den großen Zuspruch und die vielen positiven Rückmeldungen der Teilnehmenden.