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„Nie wieder ist jetzt!“

Tandem-Verein lädt zu Auftakttreffen am 7. Februar ein.

Bild: Lena Stehr

Bremervörde (eb). Mit Abscheu und Entsetzen haben wir die Berichte zu den geplanten Massendeportationen, die Rechtsextreme nach einer Machtergreifung ins Werk setzen wollen zur Kenntnis genommen, meldet sich jetzt Andreas von Glahn im Namen des Gesamtvorstandes des TANDEM e.V. – soziale Teilhabe gestalten zu Wort.

Doch geheim sei es nie gewesen, wie Rechtsextreme und Demokratiefeinde ihre völkisch-nationalistische Ideologie seit langem unmissverständlich in Wort und Schrift verbreiten.

„Auch nehmen wir in sehr verunsichernden Zeiten eine massive Verrohung der Sprache und des gesellschaftlichen Umgangs untereinander wahr, die nur extremistischen Tendenzen Vorschub leistet und Verständigung oft unmöglich macht“, so von Glahn weiter.

 

Entschlossenheit und Haltung zeigen

 

Alle Demokraten und Demokratinnen seien nun gefordert, sich geschlossen gegen all diejenigen zu stellen, die die Würde des Menschen mit Füßen treten und Millionen Menschen in Deutschland Entrechtung und Gewalt androhen.

Mit einer solchen Agenda könne es auf politischer und gesellschaftlicher Ebene keinen Ausgleich geben. Dies bedrohe Demokratie und Menschenrechte in Deutschland in ihrer Substanz.

Menschenfeindliches Sprechen beflügele antidemokratische, autoritäre und rassistische Strömungen. Weder durchschaubare Strategien einiger Parteien, sich rechte Themen zu eigen zu machen, noch das „Verlassen“ auf demokratische Strukturen habe das Erstarken rechter Politik verhindert. Auch Verbote könnten keine fehlende wehrhafte und demokratische Auseinandersetzung kompensieren.

Eine „Das wird schon nicht passieren“ – Rhetorik könne sich unsere Gesellschaft nicht mehr leisten. Zu lange schon dulde die Zivilgesellschaft in ihrer übergroßen Mehrheit diese rechten Diskurse und das Erstarken rechter Tendenzen.

Jetzt sei nicht mehr die Zeit des Überrascht- und Entsetztseins, jetzt sei die Zeit für strukturelle Maßnahmen zur Stärkung der Demokratie. „Jetzt ist es an der Zeit, dass wir Demokraten und Demokratinnen jeglicher Couleur enger zusammenrücken und uns auf das Gemeinsame und nicht auf das trennende konzentrieren.

Jetzt ist die Zeit aufzustehen, Haltung zu zeigen und aktiv zu werden: Gegen Rassismus und jede Art der Menschenfeindlichkeit“, so von Glahn.

 

Gemeinsam für ein starkes Miteinander

 

Der TANDEM-Verein werde sich nun noch deutlicher auf den Weg machen und alle zivilgesellschaftlichen Institutionen der Region einladen, sich gemeinsam gegen solche Bestrebungen zu positionieren und für ein faires und starkes Miteinander einzutreten. „Nie wieder ist Jetzt!“

Alle relevanten Gruppen, Institutionen und Personen der Bremervörder Zivilgesellschaft sind am Mittwoch, 7. Februar, um 19.30 Uhr in die Bremer Straße 11 zum Auftakttreffen eingeladen. Der Verein hofft auf große Beteiligung.

Wer Interesse hat kann sich aber ab sofort melden unter der Telefonnummer 04761/72179 oder per Mail an info@tandem-brv.de.


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