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Neuwahlen im November

Der Kreisseniorenrat wird neu gewählt. Nun sind vor allem die Seniorenräte aus den Gemeinden gefragt, geeignete Kandidaten vorzuschlagen.

Das Foto aus dem vergangenen Jahr zeigt den damaligen Kreisseniorenrat gemeinsam mit Landrat Marco Prietz.

Das Foto aus dem vergangenen Jahr zeigt den damaligen Kreisseniorenrat gemeinsam mit Landrat Marco Prietz.

Bild: EB

Landkreis. Der Kreisseniorenrat Rotenburg (Wümme) möchte sich im November neu aufstellen, und sucht daher für die Weiterführung der erfolgreichen Arbeit Persönlichkeiten mit Herz für Seniorenthemen, Überblick über kommunale Strukturen sowie der Fähigkeit, Brücken zwischen Gemeinden, Verwaltung und Zivilgesellschaft zu bauen.

Mit der anstehenden Neuwahl im November werden, so der Kreisseniorenrat, die Weichen für die kommende Amtsperiode gestellt. Da der komplette Vorstand neu gewählt wird, haben der Vorsitzende Helmut Sündermann und seine Stellvertreterin ihren Rücktritt bereits angekündigt.

 

Ziele des neuen Kreisseniorenrates

Zielgruppe der Mitteilung sind die Seniorinnen- und Seniorenräte aller Gemeinden im Landkreis Rotenburg (Wümme). Die Gemeinden sind die ersten Ansprechpartner vor Ort, kennen Bedarfe aus der Lebenswelt älterer Menschen und prägen die Vernetzung maßgeblich mit. Diese Erfahrungen sind laut der Kreissenioren entscheidend, um den künftigen Rat stark, handlungsfähig und repräsentativ aufzustellen. Die neue Interessenvertretung soll die Belange älterer Menschen bündeln, in Politik und Verwaltung einbringen sowie bei Vorhaben mit Relevanz für die Generation 60+ konsequent mitdenken. Dabei geht es auch um fachliche Stellungnahmen, Praxis-Feedback aus den Gemeinden und konkrete Empfehlungen zu Themen wie Mobilität, Wohnen, Gesundheit, Pflege, Digitalteilhabe und Ehrenamt.

 

Vernetzung und Austausch

Regelmäßige Begegnungs- und Arbeitsformate der Gemeinde-Seniorenräte, die Förderung gemeinsamer Projekte sowie Wissenstransfer guter Praxisbeispiele stehen im Vordergrund. Weiterhin sollen Formate entwickelt werden, die Beteiligung niedrigschwellig ermöglichen - von Sprechstunden bis zu digitalen Befragungen sollen Stimmen hörbar gemacht werden, die sonst selten Gehör finden. Im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit sollen Altersbilder differenziert dargestellt werden, Informationsangebote gebündelt, und Kampagnen zur Sensibilisierung für seniorenrelevante Themen koordiniert werden. Auch Krisen – und Zukunftsthemen sollten nach Möglichkeit im Blick behalten werden. Dazu gehörten Hitzeschutz, Barrierefreiheit, Versorgung im ländlichen Raum und die soziale Teilhabe in allen Quartieren.

 

Aufruf zur Mitwirkung

Gemeinde-Seniorenräte werden gebeten, so der Kreisseniorenrat weiter, qualifizierte Kandidatinnen und Kandidaten für den Kreisseniorenrat – insbesondere für den Vorstand – zu ermutigen und zu benennen. Delegierte sollten fristgerecht zur Neuwahl entsandt werden, um die Rückkopplung zu den Gremien zu sichern. Weiterhin sollten priorisierte Handlungsfelder aus den jeweiligen Gemeinden eingebracht werden, damit die Arbeitsagenda zum Start der neuen Amtszeit stehe. Denn der Kreisseniorenrat lebe vom Engagement der Gemeinden. Gemeinsam sorge man dafür, dass älter werdende Menschen selbstbestimmt, sicher und gut eingebunden leben könnten.


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