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Menschen wollen gehört werden

Das Zuhör-Café in Bremervörde feiert 1½-jähriges Bestehen
Angelika Röser, Juliane Bergholz und Barbara Weihe vom Team des Zuhör-Cafés freuen sich über Gespräche zum 1½-jährigen Bestehen.

Angelika Röser, Juliane Bergholz und Barbara Weihe vom Team des Zuhör-Cafés freuen sich über Gespräche zum 1½-jährigen Bestehen.

Bild: Rgp

Bremervörde. Am Freitag, 12. Juni, feiert das Zuhör-Café-Team in der Bremervörder Brunnenstraße 17 ein kleines Jubiläum. Dazu möchten die Organisatorinnen alle Interessierten herzlich einladen. Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr mit Musik, Sekt sowie einer Begrüßung unter anderem durch den Bürgermeister Michael Hannebacher. Mit weiteren Beiträgen, Begegnungen, Suppe, Kaffee und Kuchen geht es weiter bis zum Abschluss gegen 17 Uhr. 

 

Austausch von Erfahrungen

Das Zuhör-Café wurde am 3. Januar 2025 von den Mitgliedern der AG „Miteinander reden“ des Bremervörder Bündnisses für Demokratie und Menschenwürde eröffnet. Für etliche Bürger:innen hat sich dieses Angebot inzwischen zu einer festen Anlaufstelle entwickelt. Sie finden dort jeden Freitag von 11 bis 17 Uhr die Möglichkeit, über ihre persönlichen Erfahrungen, Sorgen, Wünsche oder auch Ärgernisse zu sprechen – unabhängig von Alter, Herkunft oder persönlicher Lebenssituation. In den vergangenen 18 Monaten ging es in den Gesprächen auch immer wieder um Erwartungen an die Verwaltung und Politik in Bremervörde und darüber hinaus sowie um die gesellschaftliche Entwicklung, die viele Menschen mit Sorge erfüllt. Dabei wurde deutlich, dass viele Menschen den Eindruck haben, ihre Anliegen würden insbesondere auf politischer Ebene zu wenig ernst genommen. Oft möchten sie einfach einmal aussprechen, was sie beschäftigt. Das Zuhör-Café-Team möchte daher auch weiterhin niederschwellige Gesprächsmöglichkeiten zum Beispiel mit dem Bürgermeister, Mitgliedern des Ortsrats oder anderen Vertreter:innen der Politik schaffen. Zum Jubiläum danken die Verantwortlichen allen Besucher:innen sowie denen, die das Angebot seit seiner Gründung unterstützen. Auch in Zukunft soll das Zuhör-Café ein Ort bleiben, an dem Menschen ihre Gedanken offen aussprechen können – und die Erfahrung machen, dass ihnen jemand aufmerksam zuhört. 


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