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Masken und Handschuhe für Ehrenamtliche

Bremervörde (eb). Das Diakonische Werk Bremervörde-Zeven hat ein umfassendes Corona-Schutzpaket mit FFP2-Masken, Handschuhen und klinischen Mundschutz von der taiwanischen Tzu Chi Stiftung erhalten.

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Oliver Grundmann (Mitte) vermittelte Masken und Handschuhe aus Taiwan nach Bremervörde. 
 Foto: eb

Oliver Grundmann (Mitte) vermittelte Masken und Handschuhe aus Taiwan nach Bremervörde. Foto: eb

Vermittelt wurde die Spende vom Bundestagsabgeordneten und Mitglied im parlamentarischen Freundeskreis Berlin-Taipeh, Oliver Grundmann, sowie der Taipeh-Vertretung in Hamburg.
„Das Diakonische Werk ist besonders jetzt in Pandemiezeiten eine wichtige Anlaufstelle für Menschen in Not“, sagt Grundmann. Die Übergabe der Spende aus Taiwan sei daher Ausdruck tiefer Dankbarkeit für das großartige Engagement der zahlreichen Ehrenamtlichen, die sich hier täglich für andere Menschen einsetzen.
 
„Wer klingelt, dem wird aufgemacht“
 
Wilhelm Helmers, Superintendent und Geschäftsführer des Diakonischen Werkes, bedankte sich für die Hilfsgüter, die man sehr gut gebrauchen könne. Das Beratungsgeschäft laufe zurzeit zwar viel über Telefon. „Doch wer klingelt, dem wird aufgemacht“, so Helmers.
Norbert Wolf, Kirchenkreissozialarbeiter vom Diakonischen Werk, wies darauf hin, dass die Bedürftigkeit unter Corona zugenommen habe. Die soziale Isolation und wirtschaftlichen Schicksale führten zu großer Beratungsnachfrage zu Grundsicherung, Insolvenzen und Wohnungsproblematik. Gleichzeitig erhalte er vermehrt Anfragen für Trennungsberatungen. „Die Menschen verbringen auf einmal viel Zeit zu Haus und halten es nicht aus,“ so Wolf.
Vor diesem Hintergrund betonte der CDU-Landratskandidat Marco Prietz die Bedeutung der Wohlfahrtsverbände für den Landkreis Rotenburg Wümme gerade in der Corona-Pandemie.
CDU-Bürgermeisterkandidat Stefan Imbusch erklärte, die Bedeutung von Diakonie und Kirche mit einer Anlaufstelle im Herzen der Stadt sei für Bremervörde sehr wichtig.


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