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Kita Oerel nimmt Krabbeltierwelt unter die Lupe

Oerel (eb). Endlich dürfen die Kinder wieder regelmäßig in die Kindergärten, so auch in der Kita Oerel. In festen Kleingruppen erobern die Kinder ihr Außengelände. Dabei haben sie im Moment ein besonderes Augenmerk auf die vielen Kleinsttierchen, die im Laub, unter Holz und im Gebüsch krabbeln.
 

Bilder
Kleine Naturforscher nehmen Krabbeltiere unter die Lupe. 
 Foto: Daniele Finocchiaro

Kleine Naturforscher nehmen Krabbeltiere unter die Lupe. Foto: Daniele Finocchiaro

Oerel (eb). Endlich dürfen die Kinder wieder regelmäßig in die Kindergärten, so auch in der Kita Oerel. In festen Kleingruppen erobern die Kinder ihr Außengelände. Dabei haben sie im Moment ein besonderes Augenmerk auf die vielen Kleinsttierchen, die im Laub, unter Holz und im Gebüsch krabbeln. Die Kita Oerel beteiligt sich an dem Projekt „Ersthelfer*in für die Vielfalt“ der NABU Umweltpyramide, das in vier aufeinander aufbauenden Modulen den Kleinsten die Artenvielfalt in der Natur näherbringen möchte. Mit dem ersten Modul namens „Krabbeltierfreunde“ wurde nun gestartet. Die Kinder suchten sich zuerst einen schönen Namen für ihre jeweilige Gruppe aus. „Dieser „Kosename“ dient dazu, dass sich die Kinder angesprochen fühlen, wenn es wieder Zeit ist für das Projekt“, erläutern die Fachkräfte. Für die Umsetzung des Projektes wurde ihnen von der NABU Umweltpyramide eine reichhaltige Materialkiste zur Verfügung gestellt. Diese wurde unter den Gruppen aufgeteilt und so konnten die Kinder mit dem Modul „Krabbeltierfreund“ beginnen. Unter die Lupe genommen Anhand von Bildern entdeckten sie die Vielfalt der Tierchen, um dies anschließend mit Knete nachzuempfinden. Wieviel Beine hat noch mal eine Spinne? Wieviel Körperteile gehören zu einem Insekt? Diese und andere Fragen tauchten wieder auf und es konnten die gesammelten Informationen ein weiteres Mal besprochen und gefestigt werden. Mit geschultem Blick ging es anschließend ins Außengelände und auf die Suche nach Krabbeltieren. Neugierig wurden sie von den kleinen Forschern im wahrsten Sinne des Wortes unter die Lupe genommen, um dann anschließend wieder in ihren jeweiligen Lebensraum zurückgesetzt zu werden. Achtsamer Umgang mit der Natur Zehn Einrichtungen nehmen an dem von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung geförderten Projekt „Ersthelfer*in für die Vielfalt“ teil. „Wir wünschen uns, dass unser Projekt dazu beiträgt, schon bei den Kleinsten eine emotionale Grundlage für den achtsamen Umgang mit der Natur zu schaffen“, erklärt Bettina Schroeder, Biologin und pädagogische Leitung des Projektes. „Unsere Materialkiste unterstützt die Fachkräfte in den Einrichtungen dabei, die Umsetzung erfolgt jeweils ganz individuell. Es werden Geschichten erzählt und Handpuppen mit einbezogen - die Ideenvielfalt ist groß. Diese wird wiederum von mir gesammelt und zusammengefügt.“ Aus der Ideensammlung und den Erfahrungsberichten wird eine Broschüre entwickelt, die im Anschluss an das Projekt jedem interessierten Kindergarten zur Verfügung gestellt werden kann.


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