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Israels Krieg gegen die Hamas

Überblick über die Ereignisse der vergangenen Woche

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Dem israelischen Geheimdienst wird von der Türkei vorgeworfen, dass er verschiedene Aktionen gegen in der Türkei registrierte Ausländer geplant habe. Aus Israel kamen bislang keine Reaktionen dazu.

Der UNO-Menschenrechtskommissar Türk sieht hinsichtlich des Nahostkriegs auf beiden Seiten Anzeichen für Kriegsverbrechen.

Nachdem ein hochrangiges Hamas-Mitglied bei einem Angriff getötet worden sein soll, wurden die Gespräche über einen möglichen Geisel-Austausch gestoppt. Zudem droht die Hisbollah Israel mit Rache.

Die Weltgesundheitsorganisation hat die Angriffe seitens Israel auf ein Krankenhaus im Gazastreifen verurteilt. Mindestens fünf Zivilisten sollen dabei getötet worden sein.

Claudine Gay ist am Dienstag von ihrem Posten als Präsidentin der Eliteuniversität Harvard zurückgetreten. Sie bei einer Anhörung im US-Kongress erklärt, Aufrufe zum Völkermord an Juden verstießen nur „je nach Kontext“ gegen die Hochschulregeln.

Israels Staatspräsident Jitzchak Herzog appellierte zum Jahresbeginn an alle Staaten und deren Regierungen, die sofortige und bedingungslose Freilassung der 133 Geiseln zu fordern und sich dafür einzusetzen.

Israel will sein militärisches Vorgehen im Gazastreifen vor dem Internationalen Strafgerichtshof verteidigen. Dazu reicht der jüdische Staat Klage in Den Haag gegen einen Antrag Südafrikas auf eine einstweilige Verfügung ein.

Guido Steinberg von der Stiftung Wissenschaft und Politik denkt, dass der Konflikt zwischen Hamas und Israel künftig vermehrt international ausgetragen wird.

Mit dem Tod des Hamas-Führers Saleh al-Aruri könnte es zu einer regionalen Eskalation durch Eingreifen der Hisbollah kommen.

Zum anlässlich des vierten Todestags des iranischen Generals Ghassem Soleimani verübten Anschlag im Iran mit mindestens 80 Toten bekennt sich die Terrormiliz IS.

Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah hat Israel am Mittwoch in einer TV-Ansprache mit einem „Kampf ohne Regeln“ gedroht, sollte Israel einen Krieg gegen die Terrormiliz führen.

Eine Friedenslösung müsse Israelis und Palästinensern „von außen aufgedrückt“ werden, so EU-Außenbeauftragter Borrell.

US-Sicherheitsrat kritisiert „Genozid“-Prozess Südafrikas gegen Israel in Den Haag als „kontraproduktiv“.

Im Norden des Gazastreifens werde die israelische Armee gezielter vorgehen, erklärte Israels Verteidigungsminister Yoav Gallant. Im Süden dagegen wolle man weiter vor allem die Führung der Hamas verfolgen.


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