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Tina Garms

Internationale Gäste Experiment e.V. sucht Gastfamilien

Bremervörde (eb). Andere Kulturen kennenlernen, Fremdsprachen vertiefen, voneinander lernen - all dies ist bei einem interkulturellen Austausch möglich. Dazu muss man nicht unbedingt weit reisen, sondern kann diese Erfahrungen auch im eigenen Zuhause machen: Mit der gemeinnützigen Austauschorganisation Experiment e.V. haben Familien in Bremervörde die Gelegenheit, zwischen Juli und September für jeweils zwei Wochen einen internationalen Gast bei sich aufzunehmen.
Bei den Gästen handelt es sich zum einen um Deutschlehrerinnen und -lehrer aus Subsahara-Afrika, die im Anschluss an eine Fortbildung des Goethe-Instituts das Alltagsleben in Deutschland kennen lernen möchten. Sie kommen unter anderem aus Burkina Faso, Ghana und Kamerun. Zum anderen freuen sich internationale Studierende darauf, in den Semesterferien für zwei Wochen den Unialltag hinter sich zu lassen und bei einer Familie zu leben. Die Studierenden kommen zum Beispiel aus Ägypten, Japan oder Litauen und studieren aktuell an einer Universität in Deutschland.
Gastfamilie kann fast jeder werden - egal, ob alleine oder als Großfamilie und egal, ob in der Stadt oder auf dem Land. Wer Interesse hat, einen internationalen Gast bei sich aufzunehmen, kann sich in der Geschäftsstelle von Experiment e.V. in Bonn melden. Ansprechpartnerin ist Ariane Kümpel unter der Telefonnummer 0228/95722-52, oder unter kuempel@experiment-ev.de. Weitere Informationen gibt es unter www.experiment-ev.de/gastfamilie-werden.
Das Ziel von Experiment e.V. ist seit über 85 Jahren der Austausch zwischen Menschen aller Kulturen, Religionen und Altersgruppen. Experiment e.V. ist gemeinnützig und das deutsche Mitglied von „The Experiment in International Living“ (EIL). 2018 reisten 2.199 Teilnehmende mit Experiment e.V. ins Ausland und nach Deutschland. Ein Drittel davon erhielt Stipendien. Kooperationspartner sind u.a. das Auswärtige Amt, die Botschaft der USA, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, der Deutsche Bundestag, das Goethe-Institut und die Stiftung Mercator.


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