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Ralf G. Poppe

Im Oldtimer durch die Region

Knapp 40 Oldtimer-Fans in 20 Fahrzeugen folgten der Einladung des Oldtimerclubs Bremervörde.

Bremervörde. Fahrer:innen von Austin-Healy, BMW 2002, Triumph TR 7 Cabrio und VW Käfer starteten auf Einladung des Oldtimerclub Bremervörde e.V. zu einer gemeinsamen Ausfahrt durch die Elbe-Weser-Region.

Einmal jährlich lädt der Oldtimerclub Bremervörde e.V. zu einer gemeinsamen Ausfahrt ein. In diesem Jahr machten sich die Fahrer:innen nach einem gemeinsamen Frühstück im Haus am See in Vierergruppen mit ihren auf Hochglanz polierten legendären Fahrzeugen auf die rund 170 Kilometer lange Tour.

 

Lange Tradition

 

Begonnen hat die Oldtimer-Tradition in Bremervörde mit einem Triumph-Treffen zur 150 Jahrfeier der Stadt Bremervörde im Mai 2002 – damals gab es durch den damaligen ersten Stadtrat Rainer Brandt zudem einen Empfang im Rathaus. Gut fünf Jahre später wurde der Oldtimer-Club in Bremervörde nach dem 1. Oldtimertreffen auf dem Stadtfest gegründet. Manfred Busch hatte von Anfang an den Vorsitz der sehr familiären Vereinigung inne.

 

Cabriolets Baujahr 1960

 

Die beiden ältesten Fahrzeuge der diesjährigen Ausfahrt kommen aus Gnarrenburg und Lilienthal. Bei beiden Automobilen handelt es sich um zwei Austin-Healy Sprite. Das waren kleinere Sportwagen mit markanter selbsttragender Karosserie, die zwischen 1958-1970 gebaut wurden. Durch die auf die Motorhaube aufgesetzten Scheinwerfer bekam das Fabrikat schnell den Spitznamen „Frosch“ bzw. „Froschauge“ (in England „frog“ bzw. „frogeye“). Ab 1961 erhielt der Sprite eine geänderte Karosserie mit Frontscheinwerfern, die in die Kotflügel integriert waren. Die Oldtimer-Fans in Bremervörde bekamen also noch die originale Bauweise zu sehen. Die beiden Cabriolets, bzw. ihre jeweiligen Fahrer, nutzten das schöne Wetter, um die Reise mit offenem Dach anzutreten. Dem schlossen sich einige Fahrzeugführer von älteren Mercedes-Modellen an. Auch Manfred Busch genoss die Ausfahrt in seinem Triumph TR7 mit „offenem“ Dach.

 

Rundreise über Rotenburg und Stade

 

Die Teilnehmer:innen des Treffens reisen dafür aus dem gesamten Elbe-Weser-Gebiet an. Die gemeinsame Rundreise durch die Region ist bewusst nicht in Form einer Rallye angelegt worden, erklärt Busch. Denn das wäre den Teilnehmenden zu stressig geworden. So machten sich alle entspannt auf eine Tour, die zunächst über Minstedt, Sandbostel, Augustendorf und Rhade bis nach Tarmstedt führte. Von dort ging es dann nach Ottersberg, Sottrum, Rotenburg und Scheeßel zum Landpark Lauenbrück, wo die erste „Kaffeepause“ eingelegt wurde. Anschließend zog die Automobil-Karawane über Sittensen, Sauensiek, Horneburg, Apensen und Stade zur zweiten Pause in die Festung Grauerort. Zurück nach Bremervörde kam man über Großsterneberg, Hammah, Heinbockel, Mulsum und Hesedorf – der Ort Elm wurde aufgrund der derzeitigen Baustellensituation umfahren. Abschließend ließ man den schönen Tag bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen.


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