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Grüne fordern: Umgehung statt Autobahn

Bremervörde (eb). Als Protest gegen die geplante Küstenautobahn (A20) hat der Ortsverband der Grünen einen Apfelbaum am Beckbrook in Nieder-Ochtenhausen gepflanzt.

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Jochen Hake (re.) und weitere Autobahngegner pflanzten einen Apfelbaum.  Foto: rgp

Jochen Hake (re.) und weitere Autobahngegner pflanzten einen Apfelbaum. Foto: rgp

Parallel dazu stellten die knapp zehn Teilnehmer:innen um Bürgermeisterkandidat Jochen Hake ein Schild „A20 nie“ des Aktionsbündnisses auf. Die Pflanzung ist Teil der im gesamten Trassenverlauf stattfindenden Aktionen gegen die geplante Autobahn.
„Für die Entlastung der Innenstadt sprechen wir uns für eine Nordumgehung aus“, betont Grünen-Sprecherin Marion Arnhold. Diese sei mit deutlich geringeren finanziellen Kosten und weniger Verlust an landwirtschaftlich genutzten Flächen verbunden. Gleichzeitig sei der Eingriff in Natur und Landschaft geringer und die Menschen in Bremervörde seien weniger Lärm ausgesetzt.
Der Güterverkehr müsse vermehrt auf die Schiene. Die volle Reaktivierung der Bahnstrecken in der Region werde zu deutlich geringeren Kosten, sowohl finanziell als auch gesellschaftlich führen.
Mit jedem Tag werde die Wahrscheinlichkeit der Realisierung der Autobahn geringer, ergänzt Jochen Hake. Nach der Coronapandemie müssten und würden alle Ausgaben neu geprüft werden. Man müsse jetzt einen Plan B für die Entlastung der Stadt entwickeln. „Dies ist die Nordumgehung, die uns die Freiheit gibt die Innenstadt lebenswert zu entwickeln und bestehende Gewerbegebietsplanungen umzusetzen“, sagt Hake.


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