

Bremervörde. Das Schulzentrum Bremervörde entwickelt sich derzeit grundlegend weiter: Mit umfangreichen Neubauten, energetischen Sanierungen und einem massiven Ausbau der digitalen Infrastruktur investieren die Stadt Bremervörde und der Landkreis Rotenburg (Wümme) in zeitgemäße Lernbedingungen für die Schülerinnen und Schüler von zwei Grundschulen, Hauptschule, Findorff-Realschule, Gymnasium Bremervörde und Johann-Heinrich-von-Thünen-Schule (Berufsbildende Schulen).
Kernprojekte sind der Neubau eines gemeinsamen Gebäudekomplexes für das Gymnasium Bremervörde und die Berufsbildenden Schulen sowie der bereits durch die Stadt realisierte SEK-I-Campus am Birkenweg und die Erweiterung beziehungsweise der Neubau der Grundschulen, die mit modernen Unterrichts- und Ganztagsbereichen allen Schülerinnen und Schülern und den Lehrkräften in Bremervörde eine neue Heimat bietet.
Der Neubau von Gymnasium und Berufsbildenden Schulen ist auf dem Gelände des bisherigen Sportplatzes entstanden und hat unter anderem auch das Medienzentrum sowie die pharmazeutisch-technische Schule aufgenommen. Der neue Komplex ist für etwa 1.900 Schülerinnen und Schüler sowie 200 Lehrkräfte ausgelegt und ist inzwischen fertiggestellt und in Betrieb genommen.
Parallel dazu treiben Stadt und Landkreis die energetische Modernisierung und den Ausbau der Sportinfrastruktur voran. So wird für die in die Jahre gekommene Sporthalle am Schulzentrum Engeo ein Neubau beziehungsweise eine umfassende Sanierung vorbereitet, da die Nutzungsdauer des Hallenbaukörpers aus den 1970er Jahren erreicht ist und erhebliche bauliche Mängel festgestellt wurden. Ziel ist eine zeitgemäße Sportstätte für den Schulsport aller Schulformen und die Vereine der Region.
Auch die digitale Infrastruktur des Schulzentrums wird deutlich aufgewertet. Im Rahmen des Breitbandausbaus im Landkreis wurden die Schul- und Bildungsstandorte mit gigabitfähigen Leitungen versorgt, um flächendeckendes, leistungsfähiges Internet für Unterricht und Verwaltung sicherzustellen. Ergänzt wird dies durch Investitionen in moderne Schultechnik und digitale Lernangebote, die die Region als Vorreiter einer gelingenden Digitalisierung im ländlichen Raum stärken.
Die Bau- und Planungsmaßnahmen wurden in mehreren Abschnitten umgesetzt und eng mit den Schulen abgestimmt, um den Schulbetrieb aufrechtzuerhalten.



