Ingrid Mahnken

Eine musikalische Zeitreise - Von gregorianischen Klängen bis Popmusik

Gnarrenburg. Mit mittelalterlichen, mystischen Klängen bis hin zu moderner Popmusik nahmen die acht bulgarischen Sänger der „Gregorian Voices“ in der Gnarrenburger Pauluskirche ihr Publikum mit auf eine geschichtsträchtige Reise durch die letzten Jahrhunderte.

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Ein berührendes Konzert in mystischer Atmosphäre erlebten die Besucher mit der bulgarischen Gesangsformation „The Gregorian Voices“ in der Gnarrenburger Pauluskirche.  Foto: im

Ein berührendes Konzert in mystischer Atmosphäre erlebten die Besucher mit der bulgarischen Gesangsformation „The Gregorian Voices“ in der Gnarrenburger Pauluskirche. Foto: im

Der Altarraum erstrahlte in einem warmen pinkfarbenen Licht, als sich die Chormitglieder in ihren traditionellen braunen Mönchskutten durch die Besucherreihen bewegten, sich vor dem Altar aufstellten, ihre Kapuzen abnahmen, ihre Hände andächtig verschränkten und die ersten gregorianischen Choräle wie „Ave Maria Virgo“ anstimmten.
Orthodoxe Gesänge, Lieder der Renaissance und des Barock bis hin zu Klassikern der Popmusik wie „Ameno“ der Gruppe Era, der durchaus gregorianische Elemente aufweist und rein „gregorianisch“ dargeboten wurde, verbreiteten in den kommenden zwei Stunden eine traumhafte Atmosphäre, die ganz einfach unter die Haut ging.
Dabei verzichteten die klassisch ausgebildeten Sänger mit ihren herausragenden voluminösen Stimmen ganz auf technische Hilfsmittel und musikalischer Begleitung. Mit ihren dunklen Bässen und hellen, klaren Tenören, geprägt durch tiefen Glauben und purer Lebensfreude, erfüllten sie das Kirchenschiff bis in den letzten Winkel.
Im ersten Teil zelebrierten die Sänger mittelalterliche gregorianische Gesänge, klassische Choräle, orthodoxe Kirchengesänge, Lieder der Renaissance und des Barocks.
Nach einer kurzen Pause widmeten sich die Ausnahmesänger der zeitgenössischen Popmusik. Da träumten sie von „Massachusetts“ der Bee Gees, lobten Gott mit „Hallelujah“ von Leonard Cohen in den höchsten Tönen und klopften mit „Knockin‘ on heavens door“ von Bob Dylan an die Himmelstür. Weitere Songs wie „The sound of silence“ von Simon & Garfunkel bis hin zu „I am sailing“ von Rod Stewart lösten beim Publikum immer wieder Beifallstürme aus.
Mit stehenden Ovationen und Zugaberufen wurden die Ausnahmesänger gefeiert. Mit „Amazing Grace“, „We are the world, we are the children“ und „Thank you for the music“ die dann bei heller Kirchenbeleuchtung gesungen wurden, setzten einen gelungenen Schlussakkord.
Am Kirchenausgang verabschiedeten sich die Sänger in Reih und Glied aufgestellt, persönlich von den Besuchern und signierten auf Wunsch die gekauften CDs und Programmhefte.


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