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Ein Erfolg für sieben Dörfer

Nur 14 Dorfregionen wurden landesweit ausgewählt – und die sieben Gnarrenburger Moordörfer gehören dazu. Jetzt beginnt die konkrete Planung für die Zukunft.

Bürgermeister Marc Breitenfeld (l.) und die Ortsbürgermeister sowie Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher der sieben Moordörfer feiern den Erfolg am Oste-Hamme-Kanal.

Bürgermeister Marc Breitenfeld (l.) und die Ortsbürgermeister sowie Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher der sieben Moordörfer feiern den Erfolg am Oste-Hamme-Kanal.

Bild: Eb

Gnarrenburg. Große Freude in der Gemeinde Gnarrenburg: Die Dorfregion „Gnarrenburger Moor“ ist i das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Niedersachsen aufgenommen worden. Von allen eingereichten Bewerbungen wurden landesweit lediglich 14 Dorfregionen ausgewählt – darunter auch der Zusammenschluss der sieben Moordörfer Augustendorf, Barkhausen, Fahrendorf, Findorf, Klenkendorf, Kuhstedtermoor und Langenhausen.

Mit der offiziellen Aufnahme können in den kommenden Jahren erhebliche Fördermittel für Projekte zur Entwicklung der Dörfer beantragt werden. Die Urkunde überreichte Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte im Rahmen einer Feierstunde an Gnarrenburgs Bürgermeister Marc Breitenfeld.

 

Bis zu 75 Prozent Förderung möglich

Bevor die ersten Maßnahmen umgesetzt werden können, wird ein gemeinsamer Dorfentwicklungsplan erarbeitet. Dieser bildet die Grundlage für spätere Förderanträge. Öffentliche Projekte können dabei mit Zuschüssen von bis zu 75 Prozent unterstützt werden.

Gefördert werden unter anderem die Gestaltung von Dorfplätzen, Gemeinschaftseinrichtungen, Aufenthaltsbereichen und Wegen sowie weitere Maßnahmen, die das Leben im ländlichen Raum attraktiver machen und den Zusammenhalt stärken.

„Die Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm ist eine hervorragende Nachricht für unsere sieben Moordörfer. Sie ist Anerkennung für das große Engagement der Menschen vor Ort und gleichzeitig eine große Chance, unsere Heimat gemeinsam weiterzuentwickeln“ so Bürgermeister Marc Breitenfeld.

 

Bürger entwickelten die Zukunft ihrer Dörfer

Der Bewerbung ging ein intensiver Beteiligungsprozess voraus. In mehreren Dorfwerkstätten entwickelten Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit Ortsbürgermeistern, Ortsvorstehern, Vereinen, der Gemeindeverwaltung und einem Planungsbüro Ideen und Zukunftsperspektiven für ihre Ortschaften. Diese Vorschläge fließen nun in den Dorfentwicklungsplan ein und sollen nach und nach umgesetzt werden.

Ein besonderes verbindendes Element der neuen Dorfregion ist der Oste-Hamme-Kanal. Er prägt nicht nur die Landschaft, sondern steht auch symbolisch für den Zusammenhalt der sieben Moordörfer. Passend dazu trafen sich Bürgermeister Marc Breitenfeld sowie die Ortsbürgermeister und Ortsvorsteher auf der Brücke über dem Kanal bei Brümmers Landhaus, um den Erfolg gemeinsam zu feiern. „Unsere sieben Moordörfer haben jeweils ihren eigenen Charakter und ihre eigene Geschichte. Gleichzeitig verbindet sie der Oste-Hamme-Kanal und der gemeinsame Wille, ihre Heimat aktiv zu gestalten. Genau dieses Miteinander hat unsere Bewerbung stark gemacht“, betont Breitenfeld.

 

Jetzt beginnt die Arbeit

In den kommenden Monaten werden die bereits entwickelten Ideen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern konkretisiert, priorisiert und Schritt für Schritt umgesetzt. Ziel ist es, die Lebensqualität in den sieben Moordörfern nachhaltig zu verbessern und die Attraktivität des ländlichen Raums langfristig zu sichern.

Für Bürgermeister Marc Breitenfeld ist die Aufnahme deshalb mehr als nur eine Auszeichnung. Er bedankt sich ausdrücklich bei allen Beteiligten – von den Ortsvertretungen über die Vereine und engagierten Einwohner bis hin zum Planungsbüro und den Mitarbeiterin der Gemeindeverwaltung. „Die Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm ist für uns kein Endpunkt, sondern der Startschuss. Jetzt wollen wir gemeinsam dafür sorgen, dass aus den vielen guten Ideen sichtbare Projekte werden, die unsere sieben Moordörfer dauerhaft stärken und für kommende Generationen noch lebenswerter machen.


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