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Den Radverkehr stärken

Landkreis (eb). Vieles ist gut, es sollte aber auch einiges verbessert werden. Zu diesem Ergebnis kommt die Machbarkeitsstudie zur Qualitätssicherung im Radverkehr in den ILE- und LEADER-Regionen im Landkreis Rotenburg.

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Wollen bessere Radwege: Udo Fischer vom Touristikverband (v. li.), Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele (Scheeßel), Landrat Hermann Luttmann und Ulrike Jungemann (Stabsstelle Kreisentwicklung). Foto: eb

Wollen bessere Radwege: Udo Fischer vom Touristikverband (v. li.), Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele (Scheeßel), Landrat Hermann Luttmann und Ulrike Jungemann (Stabsstelle Kreisentwicklung). Foto: eb

Vor zwei Jahren haben der Landkreis sowie die ILE- und LEADER-Regionen GesundRegion, Börde Oste-Wörpe, Moorexpress-Stader Geest und Hohe Heide gemeinsam die Förderung einer Machbarkeitsstudie beantragt. Rund 2.000 Kilometer Radwege- bzw. strecken wurden vom Büro „Lebensraum Zukunft“ abgefahren.
 
Umfangreiche Prüfung
 
Ziel war die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen zur Qualitätssicherung sowie zur Anpassung an die aktuelle Nachfrage im Radtourismus für den gesamten Landkreis. Dabei wurden im Einzelnen die Wegequalität des beschilderten Radwegenetzes und die Beschilderung selbst in den Blick genommen.
Einen weiteren Baustein bildete die Überprüfung der touristischen Radthemenrouten, der Radfernwege sowie der Begleitinfrastruktur, wie zum Beispiel Rastplätze oder die ÖPNV-Anbindungen. Auch gastronomische Angebote und Sehenswürdigkeiten entlang der Routen wurden als attraktive Anziehungspunkte erfasst.
 
Steuerungsgruppe zufrieden
 
Die Steuerungsgruppe, bestehend aus zwei Bürgermeistern, Verwaltungsmitarbeitern auf Kreis- und Gemeindeebene, dem Touristikverband Landkreis Rotenburg (Wümme) sowie Vertretern der Regionalmanagements der ILE- und LEADER-Regionen, ist mit dem Ergebnis zufrieden.
„Die Qualität der Radwege ist ausschlaggebend für die Vermarktung des Radtourismus. Innerhalb des Landkreises wünsche ich mir, dass diese Radwege auch für den Alltagsradverkehr interessanter werden und mehr Menschen für den Weg zur Arbeit auf das Rad steigen“, sagt Landrat Hermann Luttmann mit Blick auf das Thema Klimaschutz.
Insgesamt sei man im Landkreis gut aufgestellt. Es gebe zahlreiche Radstrecken, die durch die abwechslungsreiche Naturlandschaft führen.
 
Handlungsempfehlungen erarbeiten
 
An einigen Stellen gebe es aber auch Nachbesserungsbedarf. Einzelne Wegeabschnitte seien nicht mehr befahrbar, Schilder fehlten oder seien aufgrund fehlender Pflege nicht mehr lesbar.
Gemeinsam mit den Kommunen im Landkreis wolle man nun beraten, welche Handlungsempfehlungen aus der Studie sich vielleicht in einem gemeinsamen weiteren Projekt umsetzen lassen.
 
Abschlussveranstaltung entfällt
 
Aufgrund der Corona-Situation wird die zunächst angedachte Abschlussveranstaltung entfallen. Den Bürgermeister*innen wurden die Ergebnisse bereits im Juni vorgestellt. Jetzt arbeitet die Steuerungsgruppe an einem Konzept, wie die Ergebnisse am besten auf Ebene der beteiligten Kommunen in kleineren Veranstaltungen präsentiert werden können.


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