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Brachvögel und Kiebitze im Blick

Das Projekt für den Wiesenvogelschutz steht ab sofort unter der Leitung von Sylke Bischoff.

Biologin Sylke Bischoff spricht mit Landwirten über den Vogelschutz.

Biologin Sylke Bischoff spricht mit Landwirten über den Vogelschutz.

Bremervörde (eb). Auch im Landkreis Rotenburg (Wümme) geht die Zahl der Wiesenvögel, wie etwa der große Brachvogel und der Kiebitz, kontinuierlich zurück. Beide Arten sind mittlerweile nach Bundesnaturschutzgesetz als streng geschützt eingestuft worden.

Aus diesem Grund haben der NABU Kreisverband Bremervörde-Zeven und die NABU Umweltpyramide vor über zehn Jahren ein Projekt zum Erhalt der Vogelarten ins Leben gerufen. Später kam auch der Landkreis mit dazu. Die Stiftung ermöglicht erfolgreiche Maßnahmen zum Schutz der Gelege und Küken, besonders in Schwerpunktgebieten.

 

Neue Leiterin

 

In diesem Frühjahr bekam das Wiesenvogelschutzprojekt eine neue Leitung. Die erfahrene Biologin Sylke Bischoff übernimmt von jetzt an die Aufgaben ihrer Vorgängerin Simone Kasnitz, die sich beruflich neu orientieren will und die NABU Umweltpyramide verlassen hat.

Neben konkreten Absprachen mit den Landwirten über u.a. Gelegschutz und Schutzstreifen steht die Verbesserung der Lebensräume im Fokus des Projektes. Durch die ökologische Aufwertung von Flächen soll der Bestand des vom Aussterben bedrohten Brachvogels nicht nur gesichert, sondern im besten Fall wieder vergrößert werden.

Da die beiden Vogelarten derzeit noch am brüten sind, beziehungsweise bereits Küken vorhanden sind, bittet Bischoff darum, vor den Bewirtschaftungen auf das Vorkommen von Brachvögeln und Kiebitze zu achten. Für Hinweise und Informationen steht Sylke Bischoff unter s.bischoff@nabu-umweltypramide.de oder 01520/8944076 zur verfügung.


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