Käte Heins

Anbau für das Zwergenhaus

Stubben. Bis 2022 soll ein Mobilbauanbau an der bestehenden Kita „Zwergenhaus“ für 25 zusätzliche Kita-Kinder errichtet werden. Kita Wellen bleibt vorerst die Notlösung.

Bilder
Der neue Anbau an der Kindertagesstätte in Stubben bis zum Sommer 2022 bezugsfertig sein.

Der neue Anbau an der Kindertagesstätte in Stubben bis zum Sommer 2022 bezugsfertig sein.

Auch wenn sich die „Zwerge“ im Stubbener Kindergarten „Zwergenhaus“ pudelwohl fühlen, wünschen sich Eltern und Erzieher:innen in Zukunft mehr Platz für die Kinderbetreuung in der Kita. Noch fehlt der Platz für eine zweite Gruppe, obwohl die Nachfrage stetig weiter wächst.
Auf das Angebot, ihre Kinder in den über 40 Jahre alten Kindergarten nach Wellen zu bringen, hatten einige Mütter und Väter ihre Einwände bei der Gemeinde angemeldet. Bei der Betreuung ihrer Kinder liegen den Eltern besonders Kontinuität und Verlässlichkeit am Herzen. „Weil mir das Konzept gefällt, möchte ich, dass meine Kinder in Stubben bleiben“, betont zudem eine Mutter.
Die Beverstedter Politiker reagierten schnell und stimmten im Ausschuss dafür, bis 2022 einen Mobilbauanbau an der bestehenden Kita zu errichten. Der Kindergartenausschuss hatte sich bereits vorher - bei einem Ortstermin in Loxstedt - über das Mobilbausystem informiert.
 
Am Thema dran bleiben
 
Für Ortsvorsteher Gerd Tienken (SPD) ist der so geplante Anbau eine akzeptable Lösung. „Auf weite Sicht reichen die vorhandenen Kita-Plätze ohnehin nicht“, betont Tienken. Die Politik müsse an dem Thema dranbleiben.
Eigentlich sollte der alte Kindergarten in Wellen nicht wieder in Betrieb genommen werden. Aber der Start in das nächste Betreuungsjahr zeigt, dass der Platz in Wellen über den Sommer 2022 hinaus benötigt wird.
Zurzeit werden 25 Kindergarten- und 15 Krippenkinder im „Zwergenhaus“ betreut. Im neuen Anbau sollen zusätzlich 25 Kinder über drei Jahre eine neue Heimat finden. „Vom Bewegungsraum soll ein Durchgang zum Anbau führen“, sagt André Holscher (Geschäftsbereich Bürgerservice).
Geplant sind ein Gruppenraum mit 72 Quadratmetern plus Garderobe und einem kindgerechten Sanitärraum sowie eine zusätzliche Eingangstür.
Von der konzeptionellen Planung bis zur Fertigstellung muss das Land der Gemeinde Beverstedt noch Fördermittel bereitstellen. Die voraussichtlichen Kosten für den Anbau belaufen sich auf 270.000 Euro.


UNTERNEHMEN DER REGION