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Mit dem Handy gesund durch die Pandemie

(djd). Moderne Smartphones können um viele Zusatzfunktionen erweitert werden, die der Prävention und Gesundheitsvorsorge dienen. Vor allem Senioren profitieren davon.

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Senioren-Smartphones können um viele nützliche Zusatzfunktionen erweitert werden, so lässt sich beispielsweise die Corona-Warn-App installieren.
 Foto: djd/emporia Telecom/Dragana Gordic - Shutterstock.com

Senioren-Smartphones können um viele nützliche Zusatzfunktionen erweitert werden, so lässt sich beispielsweise die Corona-Warn-App installieren. Foto: djd/emporia Telecom/Dragana Gordic - Shutterstock.com

Foto: Dragana Gordic

(djd). Moderne Smartphones können um viele Zusatzfunktionen erweitert werden, die der Prävention und Gesundheitsvorsorge dienen. Vor allem Senioren profitieren davon. Die Corona-Warn-App beispielsweise steht seit Juni 2020 zum Download bereit und ist seitdem bereits mehr als 18 Millionen Mal heruntergeladen worden (Stand Oktober 2020). Anfangs dämpften Pannen und Bugs die öffentliche Begeisterung für die Software. Mittlerweile sind die Probleme weitgehend behoben, die Bundesregierung spricht von einer „großen Erfolgsgeschichte“. Sicherheitsexperten bestätigen zudem immer wieder, dass die europaweite App datenschutzrechtlich niemandem Angst einjagen muss. Angesichts der weiterhin bedrohlichen Corona-Infektionslage appellieren Regierung und Virologen dazu, die App stärker zu nutzen. Denn in Anbetracht einer Gesamtbevölkerung von über 83 Millionen Menschen gebe es angesichts der bisherigen Download-Zahlen noch Luft nach oben. Eine überdurchschnittlich hohe Akzeptanz der Corona-Warn-App wird dagegen in der Generation 65 plus verzeichnet. Hohe Zustimmung unter den Älteren So gibt jeder zweite Senior in Deutschland an, dass er die Corona-Warn-App nutzen würde oder dies bereits tut. 25 Prozent sind unentschlossen, und nur jeder Vierte spricht sich entschieden gegen eine Nutzung der kostenlosen App aus. Das ist das Ergebnis einer Studie eines Senioren-Smartphone-Herstellers unter 1.100 Menschen ab 65 aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Nutzung von Fitness-Apps Die Geräte können um viele nützliche Zusatzfunktionen erweitert werden. Jeder zweite Senior kann sich beispielsweise der Umfrage zufolge eine Nutzung von Fitness-Apps vorstellen, die Schritte zählen oder die Schlafdauer messen. Speziell auf die ältere Generation zugeschnittene Smartphones werden auch von Erhard Hackler, Vorstand der Deutschen Seniorenliga, empfohlen: „Digitale Technologien machen das Leben einfacher und sicherer. So lassen sich beispielsweise über medizinische Apps auf dem Handy ausgewählte Aspekte des Gesundheitszustands überwachen, oder man empfängt Anregungen und Erinnerungen zu wirkungsvoller Prävention und zur Gesundheitsvorsorge.“


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