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Hilfe bei Gelenkverschleiß im Knie - Bei Gonarthrose können Orthesen wichtiger Therapiebaustein sein

(djd). Hinter Knieschmerzen steckt oftmals eine sogenannte Gonarthrose. So wird die langsam fortschreitende, altersbedingte Abnutzungserkrankung des Knorpels im Kniegelenk genannt. Der Knorpel sorgt für eine reibungsarme Beweglichkeit der Gelenke und eine Abfederung von Stoß- und Druckbelastungen. Bei Abnutzung sind Schmerzen im Knie und eine eingeschränkte Beweglichkeit eine häufige Folge. Unbehandelt können sich die Beschwerden im Laufe der Zeit verschlimmern.

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Bewegung tut gut, denn dadurch wird mehr Gelenkflüssigkeit produziert. Der verletzte Knorpel kann mit Flüssigkeit und Nährstoffen versorgt werden. Foto: djd/medi

Bewegung tut gut, denn dadurch wird mehr Gelenkflüssigkeit produziert. Der verletzte Knorpel kann mit Flüssigkeit und Nährstoffen versorgt werden. Foto: djd/medi

Bei Gonarthrose können spezielle Knieorthesen ein wichtiger Therapiebaustein sein. Sie stabilisieren, entlasten das Knie und können Schmerzen lindern, um die Betroffenen wieder mobiler zu machen. Begünstigt wird eine Gonarthrose im Übrigen durch eine angeborene Fehlstellung wie O-Beine oder X-Beine. Weitere Risikofaktoren sind Übergewicht und Überlastung. Knieverletzungen beim Sport, im Beruf und in der Freizeit können ebenfalls dazu führen, dass der natürliche Verschleiß früher und an belasteten Stellen verstärkt einsetzt.
 
Knieorthesen zur Therapie bei einer Gonarthrose
Knieorthesen gibt es im Rahmen einer Gonarthrose-Therapie für alle Stadien der Erkrankung. Soft-Orthesen etwa halten das Bein bei Belastung in der richtigen Beinachse, sie entlasten und lindern Schmerzen. Das formstabile Material stabilisiert das Kniegelenk, es ist atmungsaktiv und bietet einen hohen Tragekomfort. Durch das Schlupf-Design mit zweigeteilter Wickeltechnik am Ober- und Unterschenkel lassen sich Orthesen komfortabel anlegen. Andere Modelle von Knieorthesen wiederum entlasten und stabilisieren dank ihrer Rahmenkonstruktion noch effektiver und bietet dem Patienten mehr Sicherheit. Ein 3-Punkt-Entlastungsprinzip schützt das Kniegelenk vor dem seitlichen Ausbrechen. Die Einstellgelenke an der Außen- und Innenseite des Kniegelenks minimieren den Druck auf die schmerzhaften Bereiche, der Patient kann sich wieder mehr bewegen. Die Orthese lässt sich auch unauffällig unter der Kleidung tragen.
 
Hilfe zur Selbsthilfe
Wer Schmerzen hat, neigt oft zu einer Schonhaltung und versucht, das Knie möglichst nicht zu bewegen. Dabei ist auch Bewegungsmangel eine Ursache für Arthrose. Gezieltes Training der erkrankten Gelenke fördert Muskelkraft, Beweglichkeit und Koordination. Durch Bewegung wird mehr Gelenkflüssigkeit produziert, der verletzte Knorpel kann mit Flüssigkeit und Nährstoffen versorgt werden. Empfehlenswert sind Sportarten wie Schwimmen, Wassergymnastik und Radfahren. Alle sportlichen Aktivitäten sollten an das persönliche Wohlbefinden und den Gesundheitszustand angepasst und mit dem Arzt abgestimmt sein.


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