

Worpswede. Geburt und Tod – als Alpha und Omega des Lebens – bilden den thematischen Rahmen der Gesprächsrunde. Beteiligt sind Beate C. Arnold, Leiterin des Barkenhoff und der Großen Kunstschau Worpswede, die Hebamme Roswitha Schomann sowie Andreas Dehmer, Kurator des Dresdner Albertinum. Im Fokus stehen dabei nicht allein biologische Prozesse, sondern vor allem kunstgeschichtliche, soziologische und philosophische Perspektiven. Moderiert wird der Abend von Clemens Bomsdorf, Kultur- und Pressesprecher der Königlich Norwegischen Botschaft und ehemaliger Nordeuropakorrespondent des Kunstmagazins art.
Modersohn-Becker und Munch als Ausgangspunkt
Ausgangspunkt der „Life Talks“ ist eine Sonderausstellung im Albertinum, die am 8. Februar eröffnet wird. Darin werden die Werke von Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch einander gegenübergestellt. Die deutsche Künstlerin und der norwegische Maler gelten als Wegbereiter des Expressionismus. Beide setzten sich intensiv mit Mensch und Natur auseinander und stellten grundlegende Fragen des Lebens – Motive, die das Albertinum mit der Gesprächsreihe an vier verschiedenen Orten aufgreift.
Worpswede als dritter Veranstaltungsort
Der dritte Talk der Reihe findet in Worpswede statt, wo der Künstlerin Paula Modersohn-Becker gleich mehrere Ausstellungen gewidmet sind. Die Schau „Paula Modersohn-Becker und ihre Weggefährtinnen“ ist noch bis zum 18. Januar zu sehen. Rund um das Geburtstagswochenende am 8. Februar starten der Barkenhoff, die Große Kunstschau Worpswede, das Haus im Schluh und die Worpsweder Kunsthalle gemeinsam das Projekt „Impuls Paula“. Weitere Kooperationspartner sind die Museen Böttcherstraße in Bremen, die zeitgleich die Ausstellung „Becoming Paula“ eröffnen.
Termin und Hinweise
Die Veranstaltung „Geburt und Tod“ findet am Freitag, 16. Januar, von 18 bis 19.30 Uhr in der Bötjer’schen Scheune, Bauernreihe 3, in Worpswede statt. Der Eintritt ist frei.
Am selben Tag sind der Barkenhoff, die Große Kunstschau, das Haus im Schluh und die Worpsweder Kunsthalle von 11 bis 17 Uhr geöffnet, um Interessierten eine vertiefte Auseinandersetzung mit den Werken Paula Modersohn-Beckers zu ermöglichen.


