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Neue „Semesterakte“: Erotik für einen guten Zweck

Die Grasberger Fotografin Sonja Inselmann stellt seit zwei Jahrzehnten Kalender mit nackten Studierenden für einen guten Zweck zusammen. Auch in diesem Jahr.

Bilder

Grasberg. Sonja Inselmann rief 2004 mit Bremer Studendierenden das Projekt „Semesterakte“ ins Leben. Mit nackter Haut wollten die Studierenden gegen den damaligen Bildungsnotstand protestieren. Salonfähig und ästhetisch sollten die Aufnahmen werden, aber auch polarisieren. Das Vorhaben gelang und der Kalender verkaufte sich weit über deutsche Landesgrenzen hinaus. Seitdem lichtet die Fotografin jedes Jahr ca. 30 Studierende verschiedener Unis nackt in sportlichen Posen ab. Jahr für Jahr entstand so ein neues Werk, welche zusammengenommen bis heute ca. 60.000,- Euro für gute Zwecke erwirtschaftet haben. Die Serie umfasst mittlerweile 17 Ausgaben mit jeweils 25 Kunstakten zum Thema Sport.

Bremer Kinder für den guten Zweck

„Prävention ist sinnvoller als Nachsorge“ - unter diesem Motto engagiert sich die Hansestiftung Jörg Wontorra für Kinder in sozialen Brennpunkten. Das besondere Anliegen der Stiftung ist die Förderung von schulischen und außerschulischen Maßnahmen für Kinder, Schüler und Jugendliche. Gerade sportliche Betätigung ist ein geeignetes Instrument, um Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammenzuführen.

Sport bringt Kinder von der Straße, und Sport fördert die Kommunikation. An dieser Erkenntnis orientiert sich die Arbeit der Hansestiftung Jörg Wontorra und das gleich in allen drei Hansestädten, Bremen, Hamburg und Lübeck.

Im gleichen Jahr, in dem die Idee für die Semesterakte Kalender geboren wurde, wurde auch die Hansestiftung gegründet. Beides Bremer „Kinder“ die sich seit 2003 für den guten Zweck einsetzen. Die Fotografin Sonja Inselmann freut sich deshalb besonders dieses Förderprojekt, mit ihrer neuen Ausgabe der Semesterakte, finanziell zu unterstützen.

 

Emanzipierte Erotik

 

Sicher ist der Markt für weibliche Kunstakte unbestreitbar größer. Dennoch weigerte sich die Fotografin von Anfang an, dieses Klischee zu bedienen. Schließlich profitierten sowohl weibliche als auch männliche Studenten von den Erlösen. Die Idee des Wendekalenders wurde geboren und somit kommen Liebhaber beider Geschlechter auf ihren visuellen Genuss. Jeder Kalender enthält traditionell 25 ästhetische schwarz/weiß Kunstakte.

Ein gemischtes Titelbild, sowie jeweils für jeden Monat einen weiblichen und auf der anderen Seite einen männlichen Kunstakt. Kraftvolle, dynamische und auch mal sinnliche Posen, finden sich in dem einzigartigen Werk zusammen. 25 Aufnahmen von attraktiven Studierenden in sportlichen Aktionen, oft festgehalten in einem atemberaubenden Sekundenbruchteil einer Bewegung, nackt, erotisch und ästhetisch.

 

Eine Produktion mit Erfolg

 

Bereits 2007 wurden die Bilder aus den ersten Kalendern im Sport & Olympiamuseum in Köln ausgestellt. 2008, anlässlich der Olympischen Spiele, in Shanghai. 2009 und 2010 wurde der Kalender auf der internationalen Kalenderschau in Stuttgart und 2010 sowie 2011 auf der internationalen Kalenderschau in Japan vorgestellt. Diese Gelegenheiten zeigten, wie ihre Bilder Menschen auf internationaler Ebene ansprachen und verbanden.

Der Kalender hat das Format 42x60cm (A2). Er ist ein Wandkalender mit Spiralbindung und kostet 79,90 Euro zzgl. Versand innerhalb Deutschland von 8,90 Euro. Er kann hier bestellt werden: www.sonja-inselmann.com/shop


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