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Zwischen den Welten - Ausstellung auf Gut Sandbeck

Osterholz-Scharmbeck (eb). Von Sonntag, 11. August, bis Sonntag, 22. September, zeigt der Kunstverein Osterholz auf Gut Sandbeck die Ausstellung „Zwischen Welten“. Die Öffnungszeiten der Galerie sind wie folgt: samstags von 15 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr.

Hans J. Rath (1947 – 2012) war Wissenschaftler und Künstler. Ihn trieb die allgegenwärtige Frage nach dem Woher–Wohin um, im naturwissenschaftlichen ebenso wie im philosophisch-religiösen Bereich. Eine Frage, die zum zentralen, wenn auch nicht ausschließlichen Thema, seines künstlerischen Schaffens wurde.
Für Hans Rath war das Malen, das künstlerische Gestalten – auch mit Holz, Stein oder Ton – eine innere Notwendigkeit. Das Spektrum seiner Arbeiten ist vielfältig. Die Ausstellung auf Gut Sandbeck legt den Schwerpunkt auf Universen / Planeten, Zufall, Chaos und Ordnung sowie Spiralen. Die Spirale stellt, da sie ohne Anfang und ohne Ende ist, eine einzigartige Geometrie dar. Je nach Betrachtungsweise führt sie den Betrachter zum Zentrum hin oder aus diesem hinaus in die Unendlichkeit. Unsere Milchstraße etwa besteht im Wesentlichen aus nur zwei dicken und zwei dünnen Spiralarmen. In ihrem Zentrum befindet sich ein Schwarzes Loch – das Titelbild der Ausstellung. Schwarze Löcher wirken wie gewaltige ›Staubsauger‹, die sogar das Licht ›aufsaugen‹.
Das Thema Universen ist auch eine Reaktion auf Raths beruflich bedingte Beschäftigung mit der Raumfahrt – Rath kam 1981 an die Universität Bremen, wo er 1985 das ZARM (Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation) gründete und 1990 den Fallturm Bremen einweihen konnte –, gekoppelt mit seiner Auseinandersetzung mit Weltbildern anderer Kulturen.


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