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„Wir mach das wieder!“

Die Bilanz des Lilien-Festivals fällt positiv aus und findet im nächsten Jahr erneut statt. Die Planungen laufen bereits.

Nach dem Festival ist vor dem Festival für die Leute der Freiwilligen-Agentur: Regine Moll, Maike Artmann, Heike Wilhelm, Gabriel Goritzka und Sonja Widdel planen bereits die zweite Auflage.

Nach dem Festival ist vor dem Festival für die Leute der Freiwilligen-Agentur: Regine Moll, Maike Artmann, Heike Wilhelm, Gabriel Goritzka und Sonja Widdel planen bereits die zweite Auflage.

Bild: Ek

Lilienthal. Die Bilanz des Lilien-Festivals, das im Amtsgarten in Lilienthal an drei Tagen Mitte Juni dieses Jahres Premiere gefeiert hatte, fällt positiv aus: „Wir machen das wieder!“, ließ nun die Freiwilligen-Agentur e.V. verlauten. Sogar der Termin lässt sich bereits notieren: Vom 11. bis zum 13. Juni 2027 wird Lilienthals Amtsgarten wieder dem Lilienfestival gehören – mit hoffentlich besserem Wetter.

„Die ersten beiden Tage hat es geregnet“, sagte Dr. Regine Moll. „Sonntag war gut“, und damit stiegen auch die Besucherzahlen signifikant. Das Regenwetter an den ersten beiden Tagen waren ein kleiner Wermutstropfen wie auch die Beschäftigte vom Veterinäramt. Die habe ihren Job bestimmt gut gemacht. Die Veranstalter hätten sich bei den Ständen der Ehrenamtlichen aber ein bisschen mehr Augenmaß statt Androhung hoher Rechnungen und überstrenger Auflagen gewünscht.

Hilfe der Unternehmen

Nach dieser kurzen Negativkurve gab es nur noch positives Feedback: Das abwechslungsreiche und mal so ganz andere Angebot an Snacks und Drinks sei „supergut angekommen“. Stolz waren die Lilienthaler auch auf die sichtbar gemachte ehrenamtliche Stärke der Gemeinde: Mindestens 26 Vereine und Organisationen waren mit Aktionen und Infoständen vertreten und demonstrierten Zusammenhalt. „Das Wochenende hat uns etwa 23.000 Euro gekostet“, rechnete Moll nach, die mit ihren Mitstreitern dankbar auf eine sehr gute Spendenbereitschaft bei den Lilienthaler Unternehmern zurückblickte. „Die finanzielle Hilfe der Privaten war groß“, ergänzte sie. „Durch Crowdfunding haben wir 3.100 Euro sammeln können.“ Gabriel Goritzka regte in diesem Zusammenhang an, die Menge der Spender für das nächste Festival zu erhöhen, statt der Spendenmenge: „Kommt vorbei, tragt es weiter!“

Nächstes Jahr hoffentlich mehr Einnahmen

Das Orga-Team mit Maike Artmann, Regine Moll, Heike Wilhelm, Sonja Widdeln (Gemeinde Lilienthal), Gabriel Goritzka, Lara Miesner und Steward Pengelly bedauern, dass die Einnahmen durch das Festival nicht gereicht haben, um den Mitwirkenden Spenden weitergeben zu können. „Wir haben überhaupt kein Plus gemacht. Das ist schade, denn die Bands und die Ehrenamtlichen hätten ein kleines Dankeschön schon verdient“, finden sie und hoffen, dass sich mit über einem Jahr Vorlauf zum nächsten Festival 2027 nun mehr Spendengelder fürs Lilienfestival zusammenkommen.

Planungen für nächstes Jahr

Gut sei gewesen, dass Strom, Wasser und Anträge kein Geld gekostet haben und das Alte Amtsgericht die Kosten für die open stage übernommen hatte. „Das war ein Testlauf ohne festen Zuschuss“, resümierten die Macher, und es hat sie durchaus positiv gestimmt. „Es hat viel Spaß gemacht und wir haben Vorschläge fürs nächste Mal bekommen: Stühle statt Bierbänke und den Breakdance Battle nicht mehr im Alten Amtsgericht stattfinden zu lassen.“

Die Bands mit dem lokalen Bezug seien sehr gut angekommen, die Werbung wurde als sehr gut bewertet, „und erste Anfragen von Bands für nächstes Jahr liegen uns jetzt schon vor.“ Die Sportlerehrung könnte mit mehr Schwung in 2027 im Rahmen des Festivals einen passenden Ort gefunden haben, um repräsentativ zu sein, die Jurte und Nachtwache der Pfadfinder kamen gut an und sämtliche Altersgruppen hätten sich wohl und eingeladen gefühlt. „Das ist total positiv“, findet das Team. „Für nächstes Jahr hat man sich noch einen Flohmarkt gewünscht. Wir werden versuchen, den zu integrieren.

Ein erstes offenes Planungstreffen hat bereits stattgefunden, aber Ideen und Engagement sind natürlich jederzeit willkommen. Spenden übrigens auch. Mehr Infos, Konten und E-Mail-Adressen findet man unter www.freiwilligenagentur-lilienthal.de.


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