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Vorsorge für den Winter

(ewe) Der Energiedienstleister EWE gibt Tipps, wie sich im Privathaushalt effizient Energie einsparen lässt.

Die Diskussion um Energiepreise und auch um die Versorgungssicherheit bestimmen seit Wochen die Nachrichten. Strom, Gas und Heizöl sind teuer wie lange nicht, ein Ende der Preisentwicklung ist nicht in Sicht. Energiesparen wird daher immer wichtiger. Das Thema ist nicht nur gut fürs Portemonnaie, sondern auch fürs Klima. Der Energiedienstleister EWE gibt seiner Kundschaft daher schon seit vielen Jahren Tipps zum sparsamen Umgang mit Energie. Aktuell unterstützt das Unternehmen auch den Aufruf des Bundeswirtschaftsministers an die Verbraucher:innen - von der Wirtschaft bis zu Privathaushalten - im Vorgriff auf etwaige Mangellagen in der kommenden Heizperiode den Verbrauch schon jetzt so gut wie möglich zu reduzieren. Denn: Was in diesem Sommer nicht verbraucht wird, kann bereits vorsorglich für den kommenden Winter im Speicher verbleiben. 14 Prozent des Energieverbrauchs entfallen in Haushalten beispielsweise auf das Warmwasser. Kürzer und weniger heiß zu duschen, Wasser sparende Duschköpfe einsetzen oder das Wasser zwischendurch abzustellen kann somit den Energieverbrauch senken. Auch Stromsparen hilft, weil dieser auch aus Gaskraftwerken stammt. Diese simplen Tipps helfen, um in den eigenen vier Wänden Energie einzusparen.
 
Heizung warten
Damit das System effizient läuft, sollte eine Heizungsanlage nicht nur regelmäßig gewartet, sondern auch an den Bedarf des jeweiligen Gebäudes angepasst werden. Bei richtiger Einstellung etwa der Vorlauftemperatur werden die gewünschten Raumtemperaturen bei minimalem Energieverbrauch erreicht und der Energieverbrauch kann bis zu 15 Prozent gesenkt werden.
 
Hydraulischen Abgleich durchführen
Wenn einzelne Heizkörper nicht richtig warm werden, ist unter Umständen die Heizungsanlage nicht optimal eingestellt. Helfen kann es, wenn ein Fachbetrieb einen hydraulischen Abgleich durchführt. Die Wärme wird wieder gleichmäßig verteilt und Energieeinsparungen von bis zu 10 Prozent sind möglich.
 
Fenster und Türen abdichten
Wenn Dichtungen an Fenstern und Türen im Laufe der Zeit spröde und rissig werden, sollten sie ausgetauscht werden. Um rund 10 Prozent kann der Energieverbrauch dadurch gesenkt werden. Ob sie dicht genug sind, lässt sich wie folgt prüfen: Einfach ein Blatt Papier zwischen Rahmen und geschlossenes Fenster klemmen. Lässt sich das Papier nicht herausziehen, ist das Fenster dicht genug.
 
Waschen
Mit den heutigen Waschmaschinen kann man grundsätzlich auf die Vorwäsche verzichten und auch nur bei niedrigen Temperaturen oder dem Eco-Programm waschen. Die Maschine ist zwar länger in Betrieb, man spart trotzdem Strom und Wasser. Bei hartnäckigen Flecken kann die betroffene Kleidung vorab mit einem Fleckenlöser oder Gallseife eingeweicht werden, um auch hier die Vorwäsche zu umgehen.
 
Kochen
Das Essen vom Vorabend aufwärmen? Was ist die stromsparendste Option? Herd oder Mikrowelle? Es kommt auf die Menge an. Die Mikrowelle ist eindeutig sparsamer bei Gerichten bis 400 Gramm. Bei Größeren Portionen sind Herd oder Backofen die sparsameren Varianten.
 
Arbeiten
Beim Surfen oder im Homeoffice sollte besser ein Laptop anstatt eines herkömmlichen Computers genutzt werden. Dieser verbraucht nämlich bis zu zwei Drittel weniger Strom. Außerdem lohnt es sich bereits bei kurzen Pausen das Gerät auszuschalten, anstatt den Bildschirmschoner zu aktivieren. Dieser ist nämlich ein echter Stromfresser und aus technischer Sicht für Flachbildschirme unnötig.


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