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Unbesetzte Mandate

Der starke AfD-Zuwachs bei der Kommunalwahl hat zu zahlreichen unbesetzten Mandaten geführt. Auch in der Region bleiben mehrere Stühle in kommunalen Gremien leer.

Landkreis. Landesweit bleiben nach den vorläufigen Ergebnissen der Kommunalwahl 314 Sitze in kommunalen Vertretungen unbesetzt, 258 davon entfallen auf die AfD. Grund ist vor allem, dass Parteien mehr Mandate errungen haben, als Bewerber auf ihren Listen standen. Nach dem Niedersächsischen Kommunalwahlgesetz können die fehlenden Kandidaten nicht nachnominiert werden; die Sitze bleiben bis zum Ende der Wahlperiode leer. Die landesweiten Zahlen sind noch vorläufig.

Das Phänomen zeigt sich auch in der Region. In Gnarrenburg entfallen drei Sitze auf die AfD, die jedoch nur mit einem Kandidaten angetreten war. Zwei der regulär 24 Ratssitze bleiben deshalb unbesetzt.

In Beverstedt bleiben nach Angaben der Gemeinde drei AfD-Mandate wegen fehlender Bewerber unbesetzt. Auch in Bremervörde betrifft es nach aktuellem Stand drei Sitze: Die AfD errang fünf Mandate, hatte aber lediglich zwei Personen aufgestellt. Die endgültige Feststellung durch den Wahlausschuss stand zum Zeitpunkt der Auskunft noch aus.

Im Landkreis Osterholz gibt es ebenfalls mehrere Fälle. In Lilienthal gewann die AfD drei Sitze bei zwei Bewerbern – ein Mandat bleibt damit frei. In Schwanewede stehen sechs AfD-Mandaten fünf Kandidaten gegenüber. Zusätzlich bleibt jeweils ein AfD-Sitz in den Ortsräten Schwanewede und Meyenburg unbesetzt.

Auch im Samtgemeinderat Selsingen bleiben zwei Plätze leer. Dort hatte die AfD drei Sitze gewonnen, aber nur einen Bewerber aufgestellt.


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