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RAW Phototriennale stellt Oktober-Programm vor

Worpswede (eb). Für den Abschlussmonat Oktober hat das RAW-Team ein Veranstaltungsprogramm mit Filmen, Vorträgen und Künstlergesprächen zusammengestellt.

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Ein bisschen Festivalstimmung soll doch noch aufkommen in Worpswede: Zum Abschluss der RAW Phototriennale hat das Organisationsteam noch einige Programmpunkte zusammengestellt.

Ein bisschen Festivalstimmung soll doch noch aufkommen in Worpswede: Zum Abschluss der RAW Phototriennale hat das Organisationsteam noch einige Programmpunkte zusammengestellt.

„Bei einem reinen Ausstellungsprogramm wollen wir es dann doch nicht belassen“, sagt Festivalleiter Jürgen Strasser. Die dritte Ausgabe von RAW hat ihn und das gesamte Organisationsteam vor große Herausforderungen gestellt: Die Ausstellungen konnten zunächst nur virtuell besichtigt werden und das ambitionierte und vielfältige Rahmenprogramm, das dem Flair eines Festivals erst ausmacht, musste wegen der Corona-Bestimmungen komplett angesagt werden.
„Der organisatorische Aufwand für relativ wenig zugelassene Besucherinnen und Besucher ist groß“, ist sich Strasser bewusst, „aber es gilt, Flagge zu zeigen und nicht vor den aktuell erschwerten Bedingungen zu kapitulieren.“ Auch wenn das Festival mit seinem Online-Format „RAW-FREI-HAUS“ viel Resonanz in der Fotoszene, beim Publikum und den Medien erzeugte und dabei Maßstäbe für andere Veranstaltungen setzte, bilanziert der Festivalleiter: „Was uns dieses Jahr fehlt, ist der Kontakt und der Gedankenaustausch mit den Beteiligten und unseren Besucherinnen und Besuchern. Das wollen wir durch unser kleines, aber feines Programm im Oktober etwas zurückholen und auch den vielen Unterstützern etwas zurückgeben.“
 
Vorträge
 
Zwei Vorträge gehören zum Oktober-Programm. Am Sonntag,11. Oktober berichten mehrere Fotograf*innen in der Bötjerschen Scheune über ihre Herangehensweise an verschiedene Themen. Mit dabei sind Christian Muhrbeck (Berlin), Bettina Flitner (Köln), Florian Müller (Hannover) und Tamina Florentine Zuch (Hamburg). Am Sonntag, 24. Oktober geht Peter Schenk in der Bötjerschen Scheune unter dem Titel „Ansichtssache(n)“ auf einen Streifzug durch die Geschichte der Fotografie.
 
Gespräche mit Künstler*innen
 
In der Worpsweder Kunsthalle, im Barkenhoff und in der Großen Kunstschau gibt es im Oktober noch die Möglichkeit, drei Künstlergespräche zu verfolgen und den Fotograf*innen Fragen zu stellen. Norman Hoppenheit, Lia Darjes und Henrik Spohler sprechen mit Björn Hermann, Jürgen Strasser und Rüdiger Lubricht über besondere Projekte.
 
Filme
 
In der Ratsdiele zeigen die RAW-Organistor*innen jeweils mittwochs einen Film. Zu sehen sind „Augenblicke - Gesichter einer Reise“ (14. Oktober), „Welcome to Sodom“ (21. Oktober) und „Der illegale Film“ (28. Oktober).
Für die RAW-Veranstaltungen im Oktober ist keine Anmeldung erforderlich, Besucher*innen müssen aber vor Ort ihre Daten angeben. Reservierungen für bis zu drei Personen sind per Email unter anmeldung@raw-phototriennale.de möglich.


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