

Teufelsmoor. Die Ruhe des Künstlerdorfs Worpswede ist empfindlich gestört. Eines Morgens wird auf dem Worpsweder Friedhof ein lebloser Mann gefundne. Seine Identität ist zwar schnell geklärt, doch was zunächst wie ein natürlicher Tod wirken könnte, wirft bald Fragen aus. War es ein Unfall? Oder doch Mord?
Die Verwirrung wird noch größer, als wenige Tage später auf einem Spielplatz eine weitere Leiche entdeckt wird. Für die Hauptkommissare Droste, Köster und ihr Team von der Mordkommission Verden-Osterholz beginnt damit eine aufwendige Ermittlungsarbeit. Die Spuren führen hinein in die bunte Worpsweder Kulturszene und zu ihren Akteuren.
Spuren in die Künstlerkolonie
Der Roman trägt den Titel „Rilke und die Toten in Worpswede“ und ist im Verlag Edition Falkenberg erschienen. Der Name des Dichters Rainer Maria Rilke taucht in der Handlung früh auf Damit stellt sich für die Ermittler bald die Frage, was der Dichter mit den Geschehnissen zu tun haben könnte. Rilke hatte Anfang des 20. Jahrhunderts eine Zeit lang in Worpswede gelebt und gearbeitet.
Während sich erste tatverdächtige herauskristallisieren lassen, bleibt der Fall unübersichtlich. Immer wieder kommt es zu überraschenden Wendungen. Der Kriminalroman verbindet damit einen klassischen Mordfall mit regionaler Atmosphäre, literarischen Spuren und dem besonderen Milieu des Künstlerdorfs.
Dritter gemeinsamer Krimi
Geschrieben wurde der Roman von Christa und Winfried Picard. Beide schreiben seit rund 20 Jahren. Zu Beginn veröffentlichten sie Fachbeiträge – sie waren als Psychologische Psychotherapeuten in einer eigenen Praxis tätig. Später folgten vor allem Romane.
Christa Picard schrieb biografische Romane und Familienromane sowie inzwischen fünf eigene Kriminalromane. Drei davon spielen im Teufelsmoor, zwei im Alten Land. Winfried Picard veröffentlichte Bücher zur Bewirtschaftung eines Resthofs und zur Selbstversorgung sowie mehrere Romane. Darunter ist auch eine Trilogie, deren Geschichten auf einer Nordseeinsel angesiedelt sind.
„Rilke und die Toten in Worpswede“ ist der dritte gemeinsame Kriminalroman des Autorenpaares. Zuvor erschienen „Hammetod“ und „Die Toten im Torfkahn“. Inzwischen haben die beiden Autoren eine treue Leserschaft in der Region und darüber hinaus gefunden.

