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Mattfeldt fordert mehr Engagement für die Gemeinschaft

Landkreis (eb). Die Zahl der Einsatzmöglichkeiten im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes im Wahlkreis Osterholz-Verden nimmt immer weiter zu. Es gibt inzwischen 294 anerkannte Einsatzstellen, also Einrichtungen und Arbeitgeber, die insgesamt 808 Bufdi-Plätze zur Verfügung stellen.

„Das sind weit mehr als in den vergangenen Jahren“, sieht CDU-Bundestagabgeordnete Andreas Mattfeldt vielfältige Erfahrungschancen nicht nur für junge Menschen. „Ich freue mich, dass immer mehr soziale, kulturelle, sportliche und ökologische Einrichtungen und Vereine interessierten Bürgern Plätze anbieten“, bewertet Andreas Mattfeldt die entsprechenden aktuellen Zahlen, die er auf Nachfrage vom zuständigen Bundesfamilienministerium erhalten hat. „Beim Bundesfreiwilligendienst können beide Seiten profitieren: die Freiwilligen von der beruflichen Erfahrung, die gemeinwohlorientierten Einrichtungen von engagierter Unterstützung.“
In Mattfeldts Wahlkreis stehen in fast allen Kommunen vielfältige Einsatzangebote zur Auswahl. Viele Bufdi-Stellen werden in Kitas, Schulen, Jugendzentren, Mehrgenerationenhäusern, Sportvereinen, Seniorenzentren, Sozialstationen, Pflegediensten, Kirchengemeinden, Wohnheimen und Werkstätten für Menschen mit Behinderung sowie Flüchtlingshilfe und bei den Kommunen angeboten.
 
Freie Plätze
 
„Aktuell sind nur 102 der im Landkreis Osterholz angebotenen 373 Plätze belegt“, fordert Mattfeldt Interessierte auf, sich jetzt zu bewerben. Die meisten der Stellen bieten dabei die Diakonischen Behindertenhilfe (32 Plätze, davon besetzt: 2), das Kreiskrankenhaus Osterholz (20, davon besetzt: 9), der DRK-Kreisverband (14, davon besetzt: 2) an.
„Wegen der Corona-Schutzmaßnahmen mussten viele Einrichtungen vorübergehend schließen oder ihren Betrieb einschränken. Aus diesem Grund wurde die Vermittlungsplattform www.freiwillige-helfen-jetzt.de gestartet, auf der Bufdis alternative Einsatzbereiche im Nahbereich finden können. Dazu wurde eigens eine Ausnahmeregelung seitens des Bundesministeriums geschaffen. Gerade systemrelevante Einrichtungen konnten hier erweiterte Angebote einstellen.“
 
Engagement fürs Allgemeinwohl
 
Der Bundesfreiwilligendienst wurde 2011 gestartet. Jeder, der die Vollzeitschulpflicht erfüllt hat, kann sich für das Allgemeinwohl engagieren. Der Dienst dauert zwischen sechs und 24 Monaten, in der Regel ein Jahr. Er wird in Vollzeit abgeleistet; bei Freiwilligen über 27 Jahren ist auch Teilzeit möglich.
„Bundesweit werden rund 40.000 Stellen gefördert mit einem Jahresbudget von 207 Millionen Euro“, zählt Mattfeldt als langjähriges Mitglied im Haushaltsausschuss des Bundestages auf. „Dazu kommen noch einmal 20 Millionen Euro für die weiteren Freiwilligendienste.“
Eine Liste der Anbieter von Bufdi-Stellen in den Landkreisen Osterholz und Verden ist im Osterholzer Wahlkreisbüro des Bundestagsabgeordneten Andreas Mattfeldt erhältlich und kann von Interessierten unter der E-Mail-Adresse andreas.mattfeldt.wk2@bundestag.de angefordert werden. Weitere Informationen gibt es unter www.bundesfreiwilligendienst.de.


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