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Lütjen bleibt Landrat: Wahlergebnisse im Landkreis Osterholz

Landkreis Osterholz (jm). Die erste Runde im Superwahljahr liegt hinter uns: Landrat Bernd Lütjen behält seinen Posten als Chef der Kreisverwaltung, Torsten Rohde bleibt Bürgermeister in Osterholz-Scharmbeck. In Lilienthal und Ritterhude ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.

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Die zukünftige Sitzverteilung im Kreistag. Mit 15 Sitzen liegt die SPD knapp vorne.

Die zukünftige Sitzverteilung im Kreistag. Mit 15 Sitzen liegt die SPD knapp vorne.

Mit 87,09 Prozent der Stimmen wurde Bernd Lütjen (SPD) im Amt bestätigt, seine Gegenkandidatin Sabine Leidig (Die Linke) konnte 12,91 Prozent der Stimmen erringen. Die Partei des Amtsinhabers bleibt - wenn auch knapp - die stärkste Kraft im Kreistag. Aus 32,7 Prozent der Stimmen werden 15 Sitze, auf dem zweiten Platz folgt die CDU mit 14 Sitzen (29,7%). Die Grünen konnten mit einem Stimmenanteil von 16,7 Prozent acht Sitze für sich beanspruchen. Bürgerfraktion, Linke, FDP und AfD bekommen jeweils zwei Sitze im Kreistag, die UWG einen.
 
Torsten Rohde bleibt Bürgermeister in der Kreisstadt
 
Seine zwei Mitberwerber:innen konnten Torsten Rohde nicht wirklich gefährlich werden: Marie Jordan (CDU, 15,19%) und Jörg Fanelli-Falcke (Grüne, 13,97%) wurden vom parteilosen Amtsinhaber deutlich abgehängt. 70,83 Prozent der Wähler:innen entschieden sich für Rohde.
Im Stadtrat sind in Zukunft folgende Parteien vertreten: SPD (37,%, 14 Sitze), CDU (22%, 8 Sitze), Grüne (16%, 6 Sitze), Bürgerfraktion (9,5%, 4 Sitze), Die Linke (6%, 2 Sitze), FDP (4,6%, 2 Sitze), AfD (2,2%, 1 Sitz) und dieBasis (2,16%, 1 Sitz).
 
Tangermann holt meiste Stimmen - Stichwahl steht noch aus
 
Kein eindeutiges Ergebnis gibt es bisher in Lilienthal. Zwar entfielen 44,8 Prozent der Stimmen auf den bisherigen Bürgermeister Kristian Tangermann (CDU). Für die absolute Mehrheit reichte es jedoch im ersten Durchgang nicht. Bei der Stichwahl am 26. September ist Kim Fürwentsches (Grüne), der am vergangenen Sonntag 21,42 Prozent der Stimmen erlangte, weiterhin im Rennen.
 
Kuck gegen Goltsche in Ritterhude
 
Ebenfalls noch einmal an die Urne gebeten werden die Wahlberechtigen in Ritterhude. Sie dürfen sich bei der Stichwahl zwischen Jürgen Kuck (SPD) und Wolfgang Goltsche (Grüne) entscheiden. Kuck bekam am vergangenen Sonntag 43,6 Prozent der Stimmen und geht als Favorit in den zweiten Durchgang, für Wolfgang Goltsche stimmten 21,2 Prozent.
 
Klares Ergebnis in der Samtgemeinde Hambergen
 
Die Wähler:innen in Hambergen ließen keine Fragen offen: Mit 85,2 Prozent wurde Gerd Brauns (SPD) als neuer Samtgemeindebürgermeister bestimmt. Brauns war bisher Gemeindebürgermeister in Hambergen. Der Grünen-Kandidat Hermann Wieters konnte 14,7 Prozent erreichen.
 
Schwenke gewinnt in Worpswede
 
In Worpswede darf der bisherige Amtsinhaber weitermachen: Stefan Schwenke hält den Posten seit 2001 und bekam mit 65 Prozent erneut die Mehrheit der Stimmen. Gegenkandidat Jochen Semken von der UWG bekam 34,9 Prozent.
 
Schorfmann wird bestätigt
 
In Grasberg konnten die Wahlberechtigen entweder für Marion Schorfmann (CDU) stimmen oder schlicht „Nein“ sagen: Die amtierende Bürgermeisterin hatte keine Gegenkandidat:innen. Eine große Mehrheit vom 82,26 Prozent sprach ihr das Vertrauen aus und bestätigte Schorfmann für die nächsten fünf Jahre.


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