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Nadine Schilling

Lesung Über 80 Frauen und ein Mann

Aschwarden (eb). Die Landfrauen Rade und Umgebung starteten in die neue Saison mit einer Lesung bei Fingerfood und Getränken im gemütlich hergerichteten Dorfgemeinschaftshaus Aschwarden. Dazu hatten sie in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung „Schatulle“ aus Osterholz-Scharmbeck den Autor Winfried Hammelmann eingeladen.

Er ist 1959 in Bremen geboren, Moderator, Satiriker u.a. für Radio Bremen und das Morgenmagazin. Seit 2001 hat er außerdem eine Rolle als Kriminalassistent Karlsen im Bremer Tatort.
Über 80 Frauen und 1 Mann waren gekommen um in Hammelmanns Roman einzutauchen.
Hier ein kleiner Auszug:
„Nils Petersen führt ein überschaubares Leben. Er arbeitet in einer Bank, findet die Ordnung von Zahlenkolonnen beruhigend und fährt jedes Jahr mit seinen Freunden nach Sylt. Doch dann ist da plötzlich Lena, und Nils ist sofort bis über beide Ohren verknallt. Bevor sie ihn aber überhaupt richtig bemerken kann, kommt sie bei einem Motorradunfall ums Leben. Nils und seine Freunde sind völlig fassungslos. Was sie nicht ahnen: Eigentlich hätte Lena noch gar nicht sterben sollen, aber Petrus hat im Himmel einen Fehler gemacht, der das Gleichgewicht zwischen Himmel und Erde gehörig durcheinandergebracht hat, deshalb hat er Lena viel früher zu Gott geholt.
Doch dann trifft Nils den seltsamen Zeitgenossen „Einfach Severin“, der ihn auf ein Schlupfloch aufmerksam macht: Wenn Nils es schafft, die Zeit, die Lena eigentlich noch auf der Erde verbracht hätte, zu sammeln, dann könnte es ein Happy End für die große Liebe geben. Nils ist felsenfest entschlossen, seine Lena zurück auf die Erde zu holen, doch für 473352 Zeitspenden braucht man eine Menge Ideen – und sehr gute Freunde.“
Winfried Hammelmann erzählte aus seinem Leben, aus seinem Berufsleben und wie er zum Romanschreiben gekommen ist.
Er beschrieb die spannende Suche nach einem Verlag.
Mit seinen heiteren bis komischen Ausführungen hat er den Abend zu einem kurzweiligen Erlebnis werden lassen. Am Ende signierte er Bücher und nahm sich Zeit für Gespräche mit den Landfrauen.


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