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Nadine Schilling

Klimafreundlicher Landkreis - Bürger stimmen über sechs Vorschläge ab

Unter dem Motto „Weil es keinen Planeten B gibt“ hat der regionale Energieversorger Ende des Jahres 2018 Ideen für einen klimafreundlichen Landkreis gesucht. Foto: eb

Unter dem Motto „Weil es keinen Planeten B gibt“ hat der regionale Energieversorger Ende des Jahres 2018 Ideen für einen klimafreundlichen Landkreis gesucht. Foto: eb

Landkreis (eb). Aus sechs „cleveren Ideen für den Klimaschutz“ können die Bürger im Landkreis Osterholz bis zum 31. März ihrem Lieblingsprojekt ihre Stimme geben. Zur Auswahl steht eine vielseitige Mischung an klimafreundlichen Maßnahmen aus den Bereichen Bildung, Erneuerbare Energien und Umwelt.
„Das ist eine tolle Vielfalt“, freut sich Carolin Novak aus dem Marketing-Team der Osterholzer Stadtwerke. „Ich bin sehr gespannt, welches Projekt bei den Bürgern am besten ankommt. Auf jeden Fall leistet jedes Projekt einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz in unserem Landkreis.“
Die BUND-Kreisgruppe Osterholz bewirbt sich mit der Pflanzung von 40 Laubbäumen bei Baumpaten. Die Kooperative Gesamtschule Hambergen und der NABU Hambergen fördern Schülerprojekte im Moor und die Berufsbildenden Schulen in Osterholz wollen Schüler zu Energiescouts ausbilden. Unter dem Titel „Hu’e Mobil“ soll ein Carsharing-Projekt in Ritterhude für ein Elektrofahrzeug auf den Weg gebracht werden. Aus Lilienthal haben sich der Schützenverein für eine Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung und die Diakonische Behindertenhilfe für die Wärmeerzeugung aus Sonnenkraft beworben.
Die Abstimmung ist bis zum 31. März 2019 unter www.osterholzer-stadtwerke.de möglich und dort gibt es auch ausführlichere Informationen zu den Projekten. Nach der Stimmabgabe wird für den Wähler gleich das aktuelle Zwischenergebnis eingeblendet.
18.000 Euro stellen die Osterholzer Stadtwerke erstmals für gemeinnützige Klimaschutzprojekte zur Verfügung. Unter dem Motto „Weil es keinen Planeten B gibt“ hat der regionale Energieversorger Ende des Jahres 2018 Ideen für einen klimafreundlichen Landkreis gesucht. Bewerben konnten sich Bürger, Gruppen, Vereine und Institutionen. Voraussetzung war, dass die Maßnahme zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes beitragen soll und die Umsetzung muss in den nächsten zwei Jahren erfolgen.
Die Fördermittel stammen aus der Einführung des Ökostroms für die Vertragskunden der Osterholzer Stadtwerke. Die Umstellung erfolgte für die Kunden automatisch und ohne Mehrkosten. Die Stadtwerke verpflichteten sich dabei, dass sie für jede verbrauchte Kilowattstunde des zertifizierten Ökostroms aus europäischen Wasser- oder Windenergieanlagen 0,025 Cent in den neuen Fond zu zahlen.
Seit Jahren leisten die Osterholzer Stadtwerke bereits einen maßgeblichen Beitrag für die „Energiewende 2030 im Landkreis Osterholz“. Dazu gehören die umfassenden Förderprogramme für Energieeinsparungen bei den Kunden und der Betrieb von effizienten Blockheizkraftwerken und die Einführung von vier Bürger-Solarkraftwerken. Dazu sind die Osterholzer Stadtwerke auch bundesweit an Wind- und Solarparks beteiligt.


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