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Hähnchenfilet-Krüstchen

Bild: Tina Garms

Liebe Leserinnen und Leser, ich wünsche Ihnen einen schönen, sonnigen Tag. Raus nach draußen und Vitamin D tanken. Mir tut das immer gut. Man fühlt sich dann so wunderbar anders, auch wenn es draußen kalt ist. Letztes Mal hatte ich keine Zeit, die ganze Woche musste ich Spätschicht machen. Da hat es nicht geklappt. Manchmal ist das eben so.
Sie wissen, ich liebe Aufläufe, zumal man diese gut vorbereiten kann und eventuell noch was für den nächsten Tag hat. Der hat mich gleich angelacht, ging mir nicht mehr aus dem Sinn. Ich denke, wir fangen mit den Zutaten an. Für 4 Personen brauchen Sie: 4 Hähnchenfilets á ca. 170 g, 600 g TK-Spinat, 750 g Kartoffeln, Salz, Pfeffer, 2 EL Öl, 50 g Parmesan, 50 g Kräuterbutter, 2 bis 3 EL Semmelbrösel, 1 Packung Hollandaise-Soße (250 ml), Holzspießchen. Fangen wir mit den Kartoffeln an. Die werden geschält und gekocht. Spinat in wenig Wasser gegart, in ein Sieb gegeben und ausgedrückt. Fleisch trocken tupfen, längs aufschneiden, aber nicht durch und aufklappen. Von beiden Seiten mit Pfeffer und Salz würzen. Je 2 EL Spinat auf der Innenseite der Filets verteilen, aufrollen und mit Spießchen feststecken. Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Röllchen darin unter Wenden 5 bis 6 Minuten anbraten, herausnehmen. Spießchen entfernen.
Parmesan fein reiben, mit Kräuterbutter und Semmelbrösel, mit den Händen zu kleinen Flöckchen verkneten. Fertig gekochte Kartoffeln kurz ausdampfen lassen und in Scheiben schneiden.Kartoffelscheiben und restlichen Spinat in einer gefetteten Auflaufform verteilen, salzen und pfeffern. Hollandaise-Soße darübergießen und Röllchen daraufsetzen. Die Kräuterbutterflöckchen darüber streuen. Jetzt noch schnell den Ofen auf 200°C - Umluft: 180°C - vorheizen. Den Auflauf ca. 20 bis 25 Minuten überbacken. Sie müssen da wegen der Zeit mal schauen, ob der Auflauf mittig richtig heiß ist, dann etwas länger im Ofen lassen. Laut Rezept soll der nur 15 Minuten rein. War mir zu wenig und der Auflauf nicht richtig heiß. Sie machen das schon. Auf jeden Fall schmeckt er sündhaft gut.
Kennen Sie das auch noch von früher? Die Semmelbrösel mit Margarine über Gemüse, Blumenkohl, Porree oder Rosenkohl? Gab es bei uns zu Hause, für mich immer ein Graus, auch heute noch. Muskat und Butter nehme ich. Ich habe durch das Rezepte ausprobieren ja schon einiges gegessen, was ich sonst nie mochte. Finde ich auch gut. Sonst würde in der Zeitung immer nur Pommes rot/weiß stehen. Nein, ganz so schlimm ist das nicht, aber bei Kartoffel sage ich nicht nein. Zu dem Bauern, wo ich früher bei der Kartoffelernte geholfen habe, sagte ich mal, meine Asche soll später mal auf deinem Kartoffelfeld verstreut werden. Wir haben alle gelacht, war auch nur ein Scherz, Meike und die Kartoffeln, eine Liebe. War eine schöne Zeit bei Herbert und Erna in Friedensheim. Abends war man auch kaputt und dreckig. Beim Sortieren ging dann oft die Maschine „kaputt“, da gab es erst mal einen Schnaps. Ich denke oft an die Zeit und vergesse beim Schreiben, das meine Seite schon wieder voll ist.
Ich grüße heute die Friedensheimer, alle, die mich kennen. Für heute sage ich all meinen Lesern und Leserinnen Tschüss, passen Sie auf sich auf, bis zum nächsten Mal.
Ihre Meike


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