

Osterholz-Scharmbeck. Die SPD Osterholz-Scharmbeck hat ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahlen am Sonntag, 13. September, nominiert. Bei einer gut besuchten Mitgliederversammlung stellte der Ortsverein die Listen für den Stadtrat sowie für den Kreistag auf. Für den Stadtrat treten 25 Frauen und Männer an, für den Kreistag kandidiert die SPD auf einer gemeinsamen Liste mit der Samtgemeinde Hambergen. Aus Osterholz-Scharmbeck kommen zehn und aus Hambergen sechs Kandidatinnen und Kandidaten.
Der SPD-Vorsitzende Martin Wagener erklärte in seiner Ansprache, dass die Zukunft der Stadt vor allem vor Ort gestaltet werde. „Osterholz-Scharmbeck hat viel zu bieten: eine starke Bildungslandschaft, engagierte Vereine, lebendige Ortschaften, eine attraktive Innenstadt und Menschen, die Verantwortung übernehmen“, sagte Wagener. Damit die Stadt lebenswert bleibe, müsse sich aktiv weiterentwickelt werden. Daher geht die SPD mit dem Anspruch in den Wahlkampf, kommunalpolitisch zu gestalten. „Die Zukunft unserer Stadt entschiedet sich nicht irgendwo in Hannover oder Berlin. Sie entscheidet sich hier vor Ort. Genau deshalb kandidieren wir“, so Wagener.
Innenstadt, Mobilität und Bildung
Zu den Schwerpunkten der SPD zählen die Weiterentwicklung der Innenstadt, mehr Aufenthaltsqualität und zusätzliche Orte der Begegnung. Außerdem setzt die Partei auf sicherere Wege für Fußgängerinnen, Fußgänger und Radfahrend sowie auf Verbesserungen im öffentlich Nahverkehr.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Bildung. Investitionen von der Kita bis zur Erwachsenenbildung seien aus Sicht der SPD entscheidend für die Zukunft der Stadt. Zudem will sich die Partei für bezahlbaren Wohnraum, neue Wohnformen und gute Lebensbedingungen für junge Familien, Alleinstehende und ältere Menschen einsetzen. Auch das Ehrenamt und die Vereine sollen laut SPD stärker unterstützt werden. „Wir treten bei dieser Kommunalwahl nicht an, weil wir verwalten wollen. Wir treten an, weil wir gestalten wollen“, sagte Wagener.
In den kommenden Wochen will die SPD nach eigenen Angaben verstärkt das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern suchen. Ziel ist es, zuzuhören, Anregungen aufzunehmen und für die eigene kommunalpolitischen Ziele zu werben.


