

Lilienthal. Es waren zwei intensive Wochenenden. Zwölf Mitglieder der Ortsgruppen Lilienthal und Worpswede nahmen an einer Sanitätsausbildung teil, die sowohl fachlich als auch praktisch hohe Anforderungen an alle stellte.
Mit Unterstützung von Pascal Rodenburg leitete die Lilienthaler Sanitätsausbilderin Philine Hillmer den Kurs. Ein besonderer Schwerpunkt wurde auf realitätsnahe Fallbeispiele gelegt. Deshalb stelle Amrei von Stemmen gemeinsam mit Rodenburg als sogenannte Mime verschiedene Patientenrollen dar.
Während ihrer Ausbildung und auch während der praktischen Prüfung mussten sich die angehenden Sanitätshelfer mit sehr unterschiedlichen Einsatzszenarien auseinandersetzen – vom Sturz aus drei Metern Höhe bis hin zur reanimationspflichtigen Person war alles dabei. Ziel war es, unter möglichst realitätsnahen Bedingungen das korrekte Vorgehen zu trainieren: Lage erkunden, Lage einordnen und Patienten professionell versorgen. Abläufe, die einfach klingen, im Akutfall jedoch keinerlei Verzögerungen dulden und unmittelbares Handeln erfordern.
Für Philine Hillmer steht eine praxisnahe Ausbildung im Vordergrund: „Im Dienst müssen unsere Ehrenamtlichen unmittelbar und professionell agieren können. Je realistischer wir unsere Ausbildung anbieten können, umso mehr Wissen können sie in ihre Dienste einbringen.“
Der Kurs war anspruchsvoll und verlangte von allen ein hohes Maß an Konzentration, Kompetenz und vor allen Dingen einer guten Zusammenarbeit des Teams. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Der Sanitätsdienst der DLRG-Ortsgruppe Lilienthal wird künftig durch neue Sanitätshelfer verstärkt.




